Fachliteratur gibt es. Beliebiges Buch über Lineare Algebra, da steht die Definition von "Dimension" *g*. Zu gebrochenen Dimensionen kann man sich Bücher über dynamische Systeme bzw. "Fraktale" holen. z.B. Benoit Mangelbrot: "Die Fraktale Geometrie der Natur". Hübsch, aber für Nichtmathematiker vermutlich was heftig.
In einem Raum größer Dimension
3, kannst du zum Beispiel kein vernünftiges Kreuzprodukt mehr
definieren.
Na klar kannst du. Alternierende Produkte kannst du in allen Dimensionen bilden. Nur ist's natürlich etwas überraschend, da das alternierende Produkt aus zwei vierdimensionalen Vektoren sechsdimensional ist (kein Scherz!). Und wenn du das Kreuzprodukt als "den Vektor, der auf den anderen beiden orthogonal steht" (im R3) definierst, dann gibt's sowas natürlich auch im Vierdimensionalen. Nur gibt's da natürlich eine Dimension mehr, so daß ein solches "Kreuzprodukt" aus drei Vektoren gebildet werden müßte.
Das ganze Thema kann man sehr einfach über Differentialformen erschlagen.
Außerdem ist die Frage, ob du dein Problem
wirklich nur so beschreiben kannst. Höher dimensionale
Vektorräume dienen nicht mehr dazu dir etwas vorstellbar zu
machen, sondern dienen viel mehr dazu mehr Informationen
schneller verarbeiten zu können.
Was ist der Unterschied dazwischen, ob ich etwas besser verstehen kann, weil ich es visualisiere, oder ob ich Informationen schneller verarbeiten kann?
Chris, der schon in 3d manchmal üble Probleme mit der Vorstellung hat.