Hallo Fred!
das Problem:
Man wirft einen Gegenstand schräg nach oben.
Winkel und Abwurfgeschwindigkeit sind gegeben.
Und es weht Wind: er weht entweder genau von hinten
[…]
Aber wie kommt Wind in die Berechnungen?
Ich habe so was ähnliches mal für den Flug eines Pfeils beim Bogenschießen mit Hilfe von Excel und gaaanz vielen Einzelschritten gelöst, also sozusagen durch Integralrechnung für Dumme.
Der Trick ist, dass du als Variablen für dein Wurfobjekt eigentlich nur Position und Geschwindigkeit (in horizontale und vertikale Anteile aufgeteilt) kennen musst.
Nun fängst du an in kleinen Zeitschritten (z.B. 0,01 Sekunden) die jeweils neue Position und Geschwindigkeit zu berechnen, so kannst du dich von Position zu Position "durchhangeln", bis der Gegenstand wieder bei Höhe null ist.
Dabei werden Detailphänomene wie das von meinem Vorposter bereits angesprochene Taumeln des Wurfobjekts natürlich nicht berücksichtigt, aber beim Bogenschießen kam ich auf erstaunlich realistische Werte, obwohl ich die cwA-Werte der Pfeile nur geschätzt hatte.
Ich hatte mir dabei übrigens sogar noch die Mühe gemacht, den Seitenwindeinfluss mit zu berechnen.
Gruß
Stefan
PS: Wenn du willst, guck ich mal nach ob ich die Tabelle noch irgendwo habe...