laufende oder stehende welle?

Von: , Frage gestellt am Mi, 29. Sep 2004

Ohne lang drum herum zu reden komme ich mal direkt zur frage:
Welche dieser Ausdrücke beschreibt eine nach links, rechts laufende bzw. eine stehende welle?

(w steht für das griechische Omega.)

a) A*cos(wt + kz)
b) A*cos(kz)sin(wt)
c) A*sin(kz)*sin(wt)
d) A*sin(wt-kz)
e) A*cos(wt-kz)
f) A*sin(wt+kz)

Für eine lösung mit erklärung bedanke ich mich schon einmal im vorraus.



Mit fröhlichen grüssen
Michael

4 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
    Rückfrage

    Hallo Michael, (w steht für das griechische Omega.)
    A steht für die Amplitude. t für die Zeit. Aber was sind k und z? Konstanten oder Variable? Und wenn es Variable sind, gelten da irgendwelche Beziehungen zwischen w und k oder z?

    Gruß
    Axel

    • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
      Re: Rückfrage

      Aber Axel...
      k ist natürlich der Wellenzahl(vektor / betrag) und z eine Richtungskoordinate.
      Bsp. ebene Welle: f(z,t)=Acos(wt-kz)

      Zusammenhänge: k * wellenlänge = 2*pi Peridodizität im Raum
      w * T = 2*pi Periodizität in Zeit [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach 14 Stunden 0 hilfreich
    Re: laufende oder stehende welle?

    Hallo,

    manche Nutzer des Forums sehen gerne, daß man sie grüßt ;-) Da ich persönlich keine Hausaufgaben anderer löse, hier nur eine Hilfestellung: Zeichne Dir die Funktionen auf ein Blatt Papier, und versuche Dir vorzustellen, was passiert, wenn sich durch Fortschreiten der Zeit das Argument ändert.

    Male z.B. sin(x) hin. Dann ist bei sin(x+irgendwas) die Zahl im Argument größer, also ist die Funktion nach links verschoben.

    Gruß
    Moriarty

    P.S. Es heißt nicht "Vorraus" sondern "Voraus". [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  3. Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
    Re: laufende oder stehende welle?

    Hallo Michael,

    die Terme b und c lassen sich über die Additionstheoreme in Summen von Termen wie a,d,e,f schreiben. Diese letzteren sind Äquivalent, wir brauchen also nur mal einen davon zu betrachten. Ob und wie die Welle über z mit der Zeit läuft erkennt man an der zeitlichen Wanderung fester Phasenpunkte (z.B. Maxima, Nulldurchgänge, etc.). Um diese zu betrachten setzt man das Argument der Funktion einer Konstanten gleich. Nehmen wir mal wt+kz und setzen dieses gleich der Konstanten a. Dann ergibt sich für z=a/k-wt/k. Das bedeutet, daß mit steigender Zeit dieser mit a ausgewählte Phasenpunkt der Welle zu kleineren z hin wandert, also nach links.

    Grüße

    Gunter [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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