Unterraum durch Gleichungen beschreiben

Von: , Frage gestellt am Mi, 2. Feb 2005

Hi, ich habe mal eine Frage zu Unterräumen:
Und zwar steht in meinem Skript, dass man Unterräume nicht nur durch Angabe einer Basis beschreiben kann, sondern auch durch ein Gleichungsystem der Form
Mat(m[Kreuz]n,K), x € K^n und Ax=0. Was ich nun nicht kapiere, ist warum das LGS Ergebnis der Gleichungen immer 0 sein muss. Können das nicht auch andere Werte sein? Wenn ich zum Beispiel an meine Schulzeit denke, haben wir Ebenen in 3D (was ja auch Unterräume im R^3 sind) mit Gleichungen der Form ax1+bx2+cx3=d, bzw ax1+bx2+cx3-d = 0 beschrieben. Wie passt das beides zusammen?
gruss,
timo

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 18 Minuten 0 hilfreich
    Re: Unterraum durch Gleichungen beschreiben

    Hallo.

    Leider muss ich etwas spekulieren: in der Gleichung ax1+bx2+cx3-d=0 kann d auch den Wert 0 haben. Rein algebraisch wäre das dann eine Nebenklasse oder in der Computergeometrie eine Translation einer Ebene in R^3 um den Faktor d. Allerdings ist der Fall d=0 wesentlich leichter zu berechnen. Vielleicht deswegen und vor allem, weil die Unterräume dieselbe Struktur besitzen und es weniger auf konkrete Koordinaten derselben ankommt...(=nur das Objekt interessiert, nicht dessen Position im R^3)
    Ausserdem ist d=0 der homogenere (allgemeine) Fall eines LGS.

    Aber wie gesagt: das ist ein bisschen spekuliert ;-)
    HTH
    mfg M.L.

  2. Antwort von nach 48 Minuten 1 hilfreich
    Re: Unterraum durch Gleichungen beschreiben

    Hallo

    ich habe mal eine Frage zu Unterräumen: Und zwar steht in meinem Skript, dass man Unterräume nicht nur
    durch Angabe einer Basis beschreiben kann, sondern auch durch
    ein Gleichungsystem der Form
    Mat(m[Kreuz]n,K), x € K^n und Ax=0. Was ich nun nicht kapiere,
    ist warum das LGS Ergebnis der Gleichungen immer 0 sein muss.
    Können das nicht auch andere Werte sein? Wenn ich zum Beispiel
    an meine Schulzeit denke, haben wir Ebenen in 3D (was ja auch
    Unterräume im R^3 sind) mit Gleichungen der Form
    ax1+bx2+cx3=d, bzw ax1+bx2+cx3-d = 0 beschrieben. Wie passt
    das beides zusammen?
    Es muss tatsächlich immer Ax=0 sein, wenn der Lösungsraum ein Unterraum sein muss. In einem Unterraum muss nach Definition immer der Nullvektor x=0 drin sein und es gilt A0=0.
    Das Gleichungssystem Ax=c ergibt keinen Unterraum, falls c<>0, sondern einen affinen Raum. Das ist grob gesagt ein Unterraum, der noch um einen Vektor geschoben wurde. Im R3 sind das zum Beispiel die Ebenen und Geraden und Punkte.

    Gruss Urs

  3. Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
    Re: Unterraum durch Gleichungen beschreiben

    Danke für die Hilfe! Habs jetzt verstanden

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