Herleitung d. Normalvert.
Von: , Frage gestellt am Mi, 23. Feb 2005
Hallo,
die Formel für die Dichte der Normalverteilung geht ja, so sagt man, auf den alten Fritze Gauß zurück, der sie wohl "entwickelt" (gefunden?) haben soll, um den Einfluß von Meßfehlern zu quantifizieren. Soweit, so schön. Ich versuche schon seit einiger Zeit herauszubekommen, _wie_ er darauf gekommen sein mag - erfolglos.
Meine Frage also an die Experten: Wie kommt man auf die Dichtefunktion der Normalverteilung?
Ich will das NICHT in den mathematischen Einzelheiten - die würde ich doch nicht verstehen. Ich möchte es nur GROB und im PRINZIP nachvollziehen können (so in der Art "Lügen für Nichtmathematiker"...), das reicht vollkommen.
Ich bin etwas verwirrt, was der Zentrale Grenzwertsatz da für eine Rolle spielt. Hat Gauß den (unbewiesener maßen) benutzt und damit die Normalverteilung abgeleitet oder hat Gauß (wie auch immer) zuerst die Normalverteilung gefunden und man hat später gesehen, daß es sowas wie einen ZGS gibt (der ja erst 1901 von Ljapunow bewiesen worden sein soll), der in Verbindung zur Normalverteilung steht?
Ach ja, noch was: Es gibt ja kein geschlossenes Integral der Dichtefunktion, wohl aber Algorithmen, mit denen sich die Werte der Normalverteilung gut nähern lassen. Kennt die jemand und kann sie mir in _einfacher_ Weise beschreiben (also für Nichtmathematiker!), so von der Idee, das reicht. Und/oder: Wie ist das Verfahren für die Umkehrfunktion (also von der kumm. Wahrsch. auf die Quantile)?
Danke, danke und danke schonmal,
Liebe Grüße,
Jochen
