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Re^3: Aus was besteht Licht ?
daß das Licht aus sogenannten Quanten besteht, die
Welle und Teilchen zugleich sind.
Bei dieser Formulierung koennte man auf die Nase fallen.
Licht *verhaelt* sich wie eine Welle oder ein Partikel,
jenachdem, welches Experiment durchgefuehrt wird, um
Messungen an Licht vorzunehmen. Man *misst* also Wellen-
oder Teilcheneigenschaften. Die eingentliche Natur des
Objektes ist in der Quantenphysik irrelevant. Beide Eigen-
schaften koennen wie folgt gemeinsam nur mit Hilfe der
Wahrscheinlichkeitsinterpretation verstanden werden:
Ein freies Elektron z.B. wird durch eine "Wellenfunktion"
beschrieben. Man kann sie sich als eine einzige Beule
vorstellen, die sich fortpflanzt und dabei breiter wird.
Mit anderen Worten, haelt man diese Funktion fuer das Elektron,
so wuerde es sich mit der Zeit "verschmieren", eine Vorstellung,
die lange Zeit Unbehagen hervorrief. Also trat die Wahrschein-
lichkeitsinterpretation an diese Stelle. Die Wellenfunktion
beschreibt die Aufenthaltswahrscheinlichkeit des Elektrons,
und die Region in der sich ein Elektron aufhaelt, wird demzu-
folge immer groesser, je laenger man wartet.
Beobachtet man viele Elektronen, dann werden diese sich entsprechend der Wellenfunktion zufaellig verteilen. Im
makroskopischen Sinne verhalten sich die Elektronen gemeinsam
wie von der Wellenfunktion beschrieben, also wie eine Welle.
Und es wird sicher jeder zustimmen, dass einzelne Elektronen
als Partikel anerkannt sind.
Mit Licht verhaelt es sich nicht anders.
MEB