Schrödingers Katze für Doofe!

Von: , Frage gestellt am Mi, 12. Jul 2000

Hallo zusammen,

bin des öfteren schon über dieses Experiment gestolpert.
100%ig begriffen hab ichs nie.
Wäre sehr dankbar für eine anschauliche Erklärung.

Gruss Stefan

23 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
    Re: Schrödingers Katze für Doofe!

    bin des öfteren schon über dieses Experiment gestolpert.
    100%ig begriffen hab ichs nie.

    Ein Kasten mit schliessbarem Deckel.
    Darin eine Katze mit ausreichend Futter, um lange
    im Kasten zu ueberleben. Weiterhin ein Atom eines
    radioaktiven Isotopes. Wenn es zerfaellt, ist die
    Katze tot (alles nur ein Gedankenexperiment).
    Ob die Katze tot ist (=Atom zerfallen), kann nur
    dadurch festgestellt werden, indem man den Deckel
    oeffnet und nachsieht.

    Starten wir das Experiment, die Katze kommt in die
    Kiste, der Deckel wird zugemacht. Das radioaktive
    Atom zerfaellt irgendwann, doch der Zeitpunkt ist
    absolut dem Zufall ueberlassen. Mit anderen Worten,
    der Tod der Katze ist ein nicht vorhersehbares
    Ereignis.
    Wir warten Stunden oder Tage und nun stellt sich die
    Frage, was in der Kiste ist. Jeder wuerde sicher ant-
    worten, entweder eine tote oder eine lebendige Katze.
    Da man nicht sagen kann, ob das Ereignis (Tod)
    schon eingetreten ist, ist eine Entscheidung
    unmoeglich. Nur Nachsehen hilft. Aber, woher, zum
    Henker, will man so genau wissen, ob da wirklich eine
    tote oder eine lebendige Katze drin ist? Schliesslich
    kann man es nicht beweisen, ohne nachzusehen. Sagt
    das der "gesunde Menschenverstand"? Mag sein, aber auch
    der bedarf eines wiss. Beweises, den man ohne Nachsehen
    nicht liefern kann.

    Die Quantenphysik geht einen anderen Weg, die Natur zu
    beschreiben. Sie geht nicht von Objekten, die (vermeintlich)
    da sind (wie z.B. die Katze, ob tot oder lebendig) aus,
    sie beschraenkt sich allein auf das Erklaeren von
    Beobachtungen/Messungen. Sie macht in unserem Beispiel
    nur eine Aussage ueber die Wahrscheinlichkeiten des
    Eintretens moeglicher Ereignisse "die Katze ist tot" oder
    "die Katze ist am Leben". Also, bevor ich den Deckel oeffne,
    um festzustellen, was sich in der Kiste befindet, liefert
    die Quantenphysik fuer "Katze" eine Zustandsfunktion, die
    beiden moeglichen Zustaenden eine gewisse Wahrscheinlichkeit
    zuweist. Wenn man so will, ist in der Kiste eine Mischung
    aus toter und lebendiger Katze. Aber wie ich vorher schon
    erklaert habe, beschaeftigt sich die Quantenphysik nur mit den
    Ergebnissen von Messungen (Feststellung beim Oeffnen des Deckels)
    und nicht mit der philosophischen Frage, wie man sich eine
    Mischung aus tot und lebendig vorstellen kann.

    Miau!
    MEB

    • Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
      Re^2: Schrödingers Katze für Doofe!

      Hi, Starten wir das Experiment, die Katze kommt in die
      Kiste, der Deckel wird zugemacht. Das radioaktive
      Atom zerfaellt irgendwann, doch der Zeitpunkt ist
      absolut dem Zufall ueberlassen. Mit anderen Worten,
      der Tod der Katze ist ein nicht vorhersehbares
      Ereignis.
      Wir warten
      ...solange, bis das radioaktive Isotop (dessen Zerfall übrigens von einem Sensor registriert wird, der dann ein Gift freisetzt - deswegen kann die Katze sterben) mit 50% Wahrscheinlichkeit zerfallen ist. So ist zumindest (meine ich) das Experiment ursprünglich erdacht worden. Natürlich geht es auch mit beliebigen anderen Wahrscheinlichkeiten, aber "sowohl als auch" läßt sich bei Gleichverteilung einfach ein wenig besser vorstellen. Die Quantenphysik geht einen anderen Weg, die Natur zu
      beschreiben.
      Natürlich bezieht sich die Quantenphysik nur auf mikroskopische Gebilde; bei makroskopischen Dingen wie einer Katze versagt sie. Da aber unser Vorstellungsvermögen nicht bis zur Atomebene (und darunter!) vordringen kann, hat Schrödinger kurzerhand eine Katze so behandelt, als wäre sie mikroskopisch. und nicht mit der philosophischen Frage, wie man sich eine
      Mischung aus tot und lebendig vorstellen kann.
      Am bekanntesten ist als "reelles Problem" wohl der Welle-Teilchen-Dualismus des Lichts: Mal verhält sich Licht wie eine Welle (Interferenz), mal wie ein Teilchen (z.B. Erwärmung). Beide Zustände schließen sich im Grunde gegenseitig aus. Wie es sich in einem bestimmten Fall verhalten wird, weiß man erst, wenn es sich verhält. Der gesunde Menschenverstand würde jetzt sagen, schon vorher hat sich das Licht "entschieden", bzw. es gibt "zwei Sorten Licht". Die Quantenphysik aber sagt, daß das Licht bis zum Moment der Entscheidung sowohl Welle als auch Teilchen ist - und kann damit einige Effekte erklären, bei der jede klassische Physik (inklusive dem Menschenverstand) versagt.

      Cheatah

      • Antwort von nach 8 Stunden hilfreich
        Re^3: Schrödingers Katze für Doofe!

        Natürlich bezieht sich die Quantenphysik nur auf
        mikroskopische Gebilde; bei makroskopischen Dingen wie einer
        Katze versagt sie.

        Das wuerde ich nicht generell verallgemeinern.
        Ideen der Quantenphysik lassen sich auch "im
        Alltag" einfach nachvollziehen. Natuerlich ist der Mikro-
        kosmos das Anwendungsgebiet der Quantenphysik. Im Makrokosmos
        macht es einfach nur keinen Sinn, eine aufgeblasene Mathematik
        in Hilbertraeumen zu verwenden, um ein Pendel zu beschreiben,
        wenn es doch mit Newtonschen Gleichungen genau genug geht.

        MEB

        • Antwort von nach 12 Stunden hilfreich
          Re^4: Schrödingers Katze für Doofe!

          Hi, Natuerlich ist der Mikro-
          kosmos das Anwendungsgebiet der Quantenphysik. Im Makrokosmos
          macht es einfach nur keinen Sinn, eine aufgeblasene Mathematik
          in Hilbertraeumen zu verwenden, um ein Pendel zu beschreiben,
          wenn es doch mit Newtonschen Gleichungen genau genug geht.
          Ich meine mich zu entsinnen, mal gehoert zu haben, dass man fuer die Beschreibung mancher makroskopischer Phaenomene duerchaus Quantenphysik braucht. Ich glaube, es ging um Supraleitung oder Suprafluiditaet. Weiss da jemand was zu?

          Gruss

          Thorsten

          P.S.:
          Ich habe auch mal eine nette Theorie gehoert, nach der Leben als ein System gekennzeichnet ist, in dem sehr viele Prozesse Quantenphysikalisch "gekoppelt" sind. Der Zusammenbruch der Kopplung bedeutet den Eintritt des Todes. Ist zwar eindeutig der Esotherik zuzuordnen, fand ich aber ganz witzig.

          • Antwort von nach 13 Stunden hilfreich
            Re^5: Schrödingers Katze für Doofe!

            Ich meine mich zu entsinnen, mal gehoert zu haben, dass man
            fuer die Beschreibung mancher makroskopischer Phaenomene
            duerchaus Quantenphysik braucht. Ich glaube, es ging um
            Supraleitung oder Suprafluiditaet. Weiss da jemand was zu?

            Solch seltsame Eigenschaften sind in der Tat makroskopischer
            Natur, die aus dem Verhalten vieler kleiner Teilchen resultieren.
            Ursache liegt also durchaus im Kleinen. Die Eigenschaften sind
            aber nur present, wenn man die Menge betrachtet und nicht das
            Einzelne. Schoenes Beispiel ist auch der Laser (alle Photonen
            singen: "let's dance in coherence" ;-)
            Zur Beschreibung verwendet man die Quantenstatistik (nutzt
            nicht nur die Wahrscheinlichkeitsinterpretation, die der Quanten-
            theorie inbegriffen ist, sondern auch Wahrscheinlichkeiten, weil
            viele Objekte betrachtet werden).

            MEB

      • Antwort von nach 11 Stunden hilfreich
        Re^3: Schrödingers Katze für Doofe!

        Hi Cheatah, Natürlich bezieht sich die Quantenphysik nur auf
        mikroskopische Gebilde; bei makroskopischen Dingen wie einer
        Katze versagt sie.
        Ich weiß nicht, wie ich das verstehen soll. Die Quantenmechanik kann - sehr erfolgreich - auf Vielteilchensysteme wie zum Beispiel einen makroskopischen Kristall angewandt werden. Zwar müssen oft für praktische Rechnungen Näherungen gemacht werden, aber das ist ja so üblich (wie bei Navier Stokes).
        Gell-Mann zum Beispiel beschreibt in einem seiner Bücher/Paper, daß sich bei makroskopschen Objekten die 'Quanteneigenschaften'
        sozusagen weginterferieren. Die Wahrscheinlichkeiten für makroskopische Objekte sind etwas anders (siehe Kolmogorow o.ä), als die Quantenstatistik. Das liegt u.a. an den Interferenztermen.
        Der Zustand
        |p> + |q>
        ergibt
        {<p| + <q|}{|p> + |q>}= <p|p> + <q|q> + <p|q> + <q|p>

        Die letzten beiden Terme sind Interferenzterme und unterscheiden sich von einer klassischen Wahrscheinlichkeitstheorie, der die ersten beiden entsprechen- P(a+b) = P(a) + P(b).
        Bei vielen Teilchen, also in einem makroskopischen System, mitteln die Interferenzterme (, die im übrigen auch negatives Vorzeichen haben können, da die Wellenfunktionen i.A. komplex sind.) sich gegenseitig weg. Da aber unser Vorstellungsvermögen nicht
        bis zur Atomebene (und darunter!) vordringen kann, hat
        Schrödinger kurzerhand eine Katze so behandelt, als wäre sie
        mikroskopisch.
        Nun, ihr Überleben ist durch das 'trickreiche' Experiment direkt an ein Quantenobjekt gekoppelt. Beschreibe ich hier den Zustand des Quantenobjekts, beschreibe ich auch den Zustand der Katze.
        Ich glaube, daß das der Witz bei dem Experiment ist. und nicht mit der philosophischen Frage, wie man sich eine
        Mischung aus tot und lebendig vorstellen kann.
        Am bekanntesten ist als "reelles Problem" wohl der
        Welle-Teilchen-Dualismus des Lichts: Mal verhält sich Licht
        wie eine Welle (Interferenz), mal wie ein Teilchen (z.B.
        Erwärmung). Beide Zustände schließen sich im Grunde
        gegenseitig aus.
        Wie es sich in einem bestimmten Fall
        verhalten wird, weiß man erst, wenn es sich verhält. Der
        gesunde Menschenverstand würde jetzt sagen, schon vorher hat
        sich das Licht "entschieden", bzw. es gibt "zwei Sorten
        Licht". Die Quantenphysik aber sagt, daß das Licht bis zum
        Moment der Entscheidung sowohl Welle als auch Teilchen ist -
        und kann damit einige Effekte erklären, bei der jede
        klassische Physik (inklusive dem Menschenverstand) versagt.
        So wie ich das sehe, sagt die Quantenmechanik nichts davon, dass das Licht sowohl Welle, als auch Teilchen ist. Es ist eher weder Welle noch Teilchen. Damit hat es gar nicht nötig sich zu 'entscheiden' wie es sich verhalten soll. Das Problem liegt darin, dass wir uns - aufgrund unserer Erfahrung ausschliesslich mit klassischen Objekten - keine Vorstellung von einem solchen Quant machen können. Leider benötigen wir aber oft Vorstellung. Daher denken wir uns klassische Objekte aus (Welle, Teilchen oder Bälle), um das Verhalten des Lichts in einer gegebenen Situation erklären zu können. Ob Welle oder Teilchen entscheidet nur welche unserer falschen klassischen Vorstellungen näher am Quantenobjekt dran ist.

        Gruß
        Marco

        • Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
          Re^4: Schrödingers Katze für Doofe!

          Hi, Natürlich bezieht sich die Quantenphysik nur auf
          mikroskopische Gebilde; bei makroskopischen Dingen wie einer
          Katze versagt sie.
          Ich weiß nicht, wie ich das verstehen soll. Die
          Quantenmechanik kann - sehr erfolgreich - auf
          Vielteilchensysteme wie zum Beispiel einen makroskopischen
          Kristall angewandt werden. Zwar müssen oft für praktische
          Rechnungen Näherungen gemacht werden, aber das ist ja so
          üblich (wie bei Navier Stokes).
          stimmt. Ich meinte das insbesondere in Bezug darauf, daß die Vereinheitlichung von Quanten- und Relativitätstheorie noch immer auf sich warten läßt; wobei man sich diese beiden recht gut als "mikroskopische und makroskopische Welt" vorstellen kann. Nun, ihr Überleben ist durch das 'trickreiche' Experiment
          direkt an ein Quantenobjekt gekoppelt. Beschreibe ich hier den
          Zustand des Quantenobjekts, beschreibe ich auch den Zustand
          der Katze.
          Ich glaube, daß das der Witz bei dem Experiment ist.
          Das ist aber eben auch das Problem, daß diese Übertragung so nicht ohne weiteres möglich ist. Es gibt mehr Kombinationen, als nur "zerfallen=>tot" und "nicht zerfallen=>lebendig", von "im Siechtum" bis zu "an Altersschwäche gestorben". Das makroskopische Gebilde "Katze" ist eben deutlich komplexer, als Quanten oder Kristalle. So wie ich das sehe, sagt die Quantenmechanik nichts davon,
          dass das Licht sowohl Welle, als auch Teilchen ist.
          Sie kann den Dualismus bzw. seine Effekte aber sehr gut beschreiben :-)

          Cheatah

          • Antwort von nach einem Tag hilfreich
            Re^5: Schrödingers Katze für Doofe!

            Hi, Natürlich bezieht sich die Quantenphysik nur auf
            mikroskopische Gebilde; bei makroskopischen Dingen wie einer
            Katze versagt sie.
            Ich weiß nicht, wie ich das verstehen soll. Die
            Quantenmechanik kann - sehr erfolgreich - auf
            Vielteilchensysteme wie zum Beispiel einen makroskopischen
            Kristall angewandt werden.
            stimmt. Ich meinte das insbesondere in Bezug darauf, daß die
            Vereinheitlichung von Quanten- und Relativitätstheorie noch
            immer auf sich warten läßt; wobei man sich diese beiden recht
            gut als "mikroskopische und makroskopische Welt" vorstellen
            kann.
            Hoffentlich klappt das in absehbarer Zukunft überhaupt, die beiden Theorien zu vereinigen. :-)
            Ich wollte nur darauf hinweisen, daß es auch makroskopische Objekte gibt, bei denen z.T. die Quantenmechanik herangezogen werden muß (Kristalle, Superfluidität, Schwarze Löcher). Damit bezieht sich die Quantenmechanik nicht nur auf mikroskopische Objekte, was in dem Artikel auf den ich geantwortet habe, behauptet wurde. Nun, ihr Überleben ist durch das 'trickreiche' Experiment
            direkt an ein Quantenobjekt gekoppelt. Beschreibe ich hier den
            Zustand des Quantenobjekts, beschreibe ich auch den Zustand
            der Katze.

            Das ist aber eben auch das Problem, daß diese Übertragung so
            nicht ohne weiteres möglich ist. Es gibt mehr Kombinationen,
            als nur "zerfallen=>tot" und "nicht
            zerfallen=>lebendig", von "im Siechtum" bis zu "an
            Altersschwäche gestorben". Das makroskopische Gebilde "Katze"
            ist eben deutlich komplexer, als Quanten oder Kristalle.
            In der Tat ist die Katze viel komplizierter als nur lebendig/tot. Allerdings interessiert mich bei diesem Gedankenexperiment nur eine Entscheidung zwischen "Tod wegen Zerfalls des Atoms" und "lebendig weil das Atom noch nicht zerfallen ist". Dinge wie "im Siechtum" (interessantes Wort!) und "An Altersschwäche gestorben" werden in diesem Experiment nicht betrachtet. Ist das legal? Nun, es ist ein Gedankenexperiment, bei dem also für das Experiment unwesentliche Details ausgeblendet werden. Man nehme also zum Beispiel eine Katze in den besten Jahren, die im Verlaufe des Experiments nicht an Altersschwäche sterben kann. Man nehme ferner ein Gift, das 'sofort' tödlich ist --> kein Siechtum. Auch möge die Katze nicht das Fläschchen mit dem Gift beschädigen können usw. usw.. Man konstruiert sich das Gedankenexperiment so, daß während des Experiments einzig und allein der Zerfall des Atoms über Leben und Tod der Katze entscheidet. Alles andere, was die Katze betrifft, will ich sowieso nicht beschreiben. Unter den gemachten Annahmen, kann man aber den Zustand 'tot' oder 'lebendig' eineindeutig mit dem Zustand des Atoms in Verbindung bringen. So wie ich das sehe, sagt die Quantenmechanik nichts davon,
            dass das Licht sowohl Welle, als auch Teilchen ist.
            Sie kann den Dualismus bzw. seine Effekte aber sehr gut
            beschreiben :-)
            Genau das wollte ich damit sagen. Sie kann die Eigenschaften eines solchen Teilchens gut beschreiben. Diese Eigenschaften stimmen aber weder mit denen eines Teilchens noch mit denen einer Welle überein. Das Quant ist nicht "sowohl Welle als auch Teilchen" sondern "weder Welle noch Teilchen". Sie ist ein Objekt, das wir uns einfach nicht mit unseren begrenzten Fähigkeiten vorstellen können. Wohl aber kann die Mathematik eine Struktur vorgeben (Hilbertraum , ...), die uns statistische Vorhersagen über den Ausgang eines quantenmechanischen Experiments machen läßt. Die QM beschreibt die Effekte gut. Aber sie sagt nicht "sowohl Welle als auch Teilchen" sondern "weder Welle noch Teilchen". Es kommt mir ausschließlich auf das "weder noch" an. Die QM beschreibt - ausgesprochen erfolgreich - eine andere Objektklasse, die eben nicht klassisch ist.

            Gruß
            Marco

            • Antwort von nach einem Tag hilfreich
              Re^6: Schrödingers Katze für Doofe!

              Hi, stimmt. Ich meinte das insbesondere in Bezug darauf, daß die
              Vereinheitlichung von Quanten- und Relativitätstheorie noch
              immer auf sich warten läßt; wobei man sich diese beiden recht
              gut als "mikroskopische und makroskopische Welt" vorstellen
              kann.
              Hoffentlich klappt das in absehbarer Zukunft überhaupt, die
              beiden Theorien zu vereinigen. :-)
              es gibt eine Theorie, nach der, wenn es jemals gelingen würde, Quantentheorie und Relativitätstheorie zu vereinen, das Universum spontan verschwinden und durch etwas noch viel komplexeres und unverständlicheres ersetzt werden würde.

              Es gibt eine andere Theorie... ;-) Ich wollte nur darauf hinweisen, daß es auch makroskopische
              Objekte gibt, bei denen z.T. die Quantenmechanik herangezogen
              werden muß (Kristalle, Superfluidität, Schwarze Löcher). Damit
              bezieht sich die Quantenmechanik nicht nur auf mikroskopische
              Objekte, was in dem Artikel auf den ich geantwortet habe,
              behauptet wurde.
              Stimmt, das habe ich verdammt schlecht ausgedrückt. Sorry dafür.

              Cheatah



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