Re^3: Wie sieht die Konstruktion überhaupt aus ??
Hallo auch,
danke erstmal für die ausführliche Antwort, trotzdem noch
nicht alles ganz klar.
Gruss
kussji
Hallo,
helfen würde eine detailiertere Beschreibung (Skizze), wie die Befestigung der Rotoren aussieht. Auch den "Vor-Postern" scheint das nicht klar gewesen sein. Ich verstehe das bisher so, dass die zwei Rotorblätter voneinander getrennt sind.
Die Fliehkraft eines Rotors ist dann F =(2 x pi x n )^2 x r x m .
n = Drehzahl, r = Radius, auf dem der Rotorschwerpunkt sich bewegt (r00,28m?), m=Masse des Rotors. Grob : 1300 N .
a) Ist die Achse der Schraube parallel zur Rotorachse, dürften die Blätter dann mittels der "Reibkraft" (Reibwert ca 0,1 bis 0,2 ) gehalten werden, die die Anzugskraft der Schraube zwischen Rotoblatt und seiner Auflage generiert. D.h. die Anzugskraft der Schraube muss dann mindestens so groß sein, wie das 10-fache von F (wegen des kleinsten Reibwertes von 0,1), damit sie nicht auf Scherung beansprucht wird. Darüber hinaus brauchst du noch einen Sicherheitsfaktor, mit dem 20-fachen von F dürftest du demnach gut bedient sein.
b) Ist die Achse der Schraube senkrecht zur Rotorachse, dann entällt die Notwendigkeit, den Reibwert zu berücksichtigen. Die Schraube müsste "nur" die Fliehkraft übertragen.
Diese Betrachtungen sind allerdings nur quasi-statisch. In Wirklichkeit schwingt die Konstruktion (Luftverwirbelungen). Diese dynamische Einflüsse sind schwer abzuschätzen. Deswegen würde ich für beide Fälle a) und b) einen Sicherheitsfaktor von 5 wählen. Also für a) das 50-fache von F als Anzugskraft für eine Schraube (bei zwei dann nur die Hälfte), bei b) das 5-fache.
Gruß
Karl