Wie steht es z.B. mit magnetischen Eindämmungsfeldern, die in
der Kernfusion eingesetzt werden.
Die sind gut nach außen abgeschirmt und vor allem bewegen sie sich nicht.
Diese Felder sind so stark - sicherlich stärker als
ein Magnetfeld für einen solchen Antrieb.
Ich fürchte das Magnetfeld Deines Antriebs müßte noch viel stärker sein, aber das müßte jemand ausrechnen, der sich damit auskennt.
Gemeint ist: Mit den Magnetfeldlinien des Erdmagnetfeldes die
Abstoßung durchführen, während das starke, vom Schiff
produzierte Magnetfeld nach außen abgeschirmt wird.
Entweder man schirmt ein magnetfeld ab oder nicht. Wenn man das starke innere Magnetfeld abschirmt, dann kommt vom schwachen äußeren garantiert nichts durch.
Ich denke, um die Polarisation zu ändern, müßte nur + u. - Pol
vertauscht, der Strom also andersherum geleitet werden, um
z.B. die Flugrichtung von oben nach unten zu ändern.
Im Prinzip schon, aber da gibt es noch die Selbstinduktion, die der Abschaltung des Stromes oder gar der Umpolung entgegenwirkt. Anstatt also nach dem Umschalten einfach in eine andere Richtung zu fließen, wird die Stromstärke nur allmählich geringer um dann in entgegengesetzter Richtung langsam wieder anzuschwellen.
Produziert ein Stromfluß mit größerem U, oder
ein Stromfluß mit größerem I ein stärkeres Magnetfeld, oder
ist die Bedeutung der beiden Werte bei einer Magnetfeldbildung
gleichberechtigt.
Entscheidend ist der fließende Strom. Ein Kryomagnet hat keinen ohmenschen Spulenwiederstand und damit auch keine Spannung und dennoch ein starkes Magnetfeld, weil ein hoher Strom fließt.
Und zu guter letzt: Supraleiter. Beim Einsatz von Supraleitern
muß nicht sehr viel Energie aufgebracht werden, um ein starkes
Magnetfeld zu produzieren. Auch hier kann potentiell ein
starkes Feld ohne übermäßigen Energieverbrauch hergestellt
werden.
Solange das Magnetfeld sich nicht ändert, besteht tatsächlich kein Energiebedarf. Die Leistung, eines solchen Kryomagneten ist Null, da die Spannung Null ist. Sobald aber Energie (z.B. durch Rösten von Passanten) verloren geht, muß dem System wider Energie zugeführt werden. Genauso verhält es sich, wenn das Magnetfeld aufgebaut wird. Da ein Feld Träger von Energie ist, erfordert der Energieerhaltungssatz, daß zu seinem Aufbau Energie aufgewendet werden muß. Umgekehrt erklärt sich damit auch, warum man es nicht einfach abschalten kann. Um das Feld abzubauen muß die hineingesteckte Energie wieder herausgehlot werden. Praktisch äußert sich das in einer elektrischen Leistungsaufnahme und -abgabe infolge der Impedanz der Magnetspule.