Van-der-Waals-Gleichung

Von: , Frage gestellt am Di, 18. Okt 2005

Hallo,

Ich wollte die schöne Van-der-Waals-Gleichung in ein Computerprogramm umsetzen, so das man das Diagramm ausgegeben bekommt.

Problem ist aber, dass ich irgendwelche Graphen erhalte, die meist logarithmisch verlaufen, aber halt nicht den van-der-waals-Graphen.

Die Gleichung nach p umgestellt lautet ja:

p(V)=(n*R*T)/(V-n*b)-(a*n²)/V²

dabei ist R die Gaskonstante, also rund 8,3; a und b sind stoffabhängig, also z.B. für Sauerstoff a=137,8 und b=0,0318;
Und wie viel muss ich für n annehmen? Also auch z.B. für das eben gewählte Beispiel von Sauerstoff? Da n die Stoffmenge ist würde ich ja bei Sauerstoff für 2 plädieren.

So, und V soll ja jetzt die veränderliche sein. Problem ist dann halt nur, dass ich nicht auf die typische Schleife von van-der-waal komme für niedrige T's.

Was mache ich falsch?

Mit freundlichen Grüßen,

Dirk

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Van-der-Waals-Gleichung

    Hallo, Problem ist aber, dass ich irgendwelche Graphen erhalte, die
    meist logarithmisch verlaufen, aber halt nicht den
    van-der-waals-Graphen.
    Was willst du denn sehen? dabei ist R die Gaskonstante, also rund 8,3; a und b
    in J/mol/K stoffabhängig, also z.B. für Sauerstoff a=137,8 und b=0,0318;
    Und wie viel muss ich für n annehmen? Also auch z.B. für das
    eben gewählte Beispiel von Sauerstoff? Da n die Stoffmenge ist
    würde ich ja bei Sauerstoff für 2 plädieren.
    Hä, wieso das denn? weil es ein zweiatomiges Molekül ist? du kannst irgend einen beliebigen Wert nehmen, z.B. 1 mol.
    Dann bist du bei Normalbedingungen bei 22.4 Liter Volumen. So, und V soll ja jetzt die veränderliche sein. Problem ist
    dann halt nur, dass ich nicht auf die typische Schleife von
    van-der-waal komme für niedrige T's.

    Was mache ich falsch?
    Welches T wählst du? du solltest etwas knapp unter der kritischen Temperatur wählen, dann siehst du diesen Schlenker vielleicht.
    Und wenn du einen zu grossen Volumenbereich wählst, wirst du nicht viel davon sehen.
    Am einfachsten ist es, du schaust dir ein vorhandenes Diagramm an, und schaust dir da die Eckdaten ab.

    Grüße,
    Moritz

  2. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Van-der-Waals-Gleichung

    Hallo,

    Ich wollte die schöne Van-der-Waals-Gleichung in ein
    Computerprogramm umsetzen, so das man das Diagramm ausgegeben
    bekommt.

    Problem ist aber, dass ich irgendwelche Graphen erhalte, die
    meist logarithmisch verlaufen, aber halt nicht den
    van-der-waals-Graphen.

    Die Gleichung nach p umgestellt lautet ja:

    p(V)=(n*R*T)/(V-n*b)-(a*n²)/V²

    dabei ist R die Gaskonstante, also rund 8,3; a und b sind
    stoffabhängig, also z.B. für Sauerstoff a=137,8 und b=0,0318;
    Und wie viel muss ich für n annehmen? Also auch z.B. für das
    eben gewählte Beispiel von Sauerstoff? Da n die Stoffmenge ist
    würde ich ja bei Sauerstoff für 2 plädieren.

    So, und V soll ja jetzt die veränderliche sein. Problem ist
    dann halt nur, dass ich nicht auf die typische Schleife von
    van-der-waal komme für niedrige T's.

    Was mache ich falsch?
    ich schließe mich da auch dem moritz an. wahrscheinlich sieht man
    nichts, weil du im bereich arbeitest, in dem sich das eigenvolumen
    bzw. die anziehungskräfte nicht auswirken. schau dir für sauerstoff
    die kritische temperatur an, den kritischen druck und das kritische
    molvolumen (V/n), und stelle den graph dort dar (wenn mein
    nachschlagwerk nicht spinnt, 154,8 K, 50,8 bar und 78 ccm/mol), dann
    müsste es klappen.

    schönen gruß

    föhn-x

  3. Antwort von nach 12 Stunden 0 hilfreich
    Re: Van-der-Waals-Gleichung

    dabei ist R die Gaskonstante, also rund 8,3; a und b sind
    stoffabhängig, also z.B. für Sauerstoff a=137,8 und b=0,0318;
    Moin,

    aber Du weisst hoffentlich schon noch, dass physikalische Grössen meist Einheiten haben? Ansonsten kannst Du auch gleich Zufallszahlen für R,a und b einsetzen. Du erhälst dann irgendein Stück des van-der-Waals-Graphen, nur eben wahrscheinlich nicht gerade diesen Teil mit den Höckern. Also nimm:

    R = 8,3 J/(K*mol)
    a = 137,8 kPA*m^6/kmol^2
    b = 0,0318 m^3/kmol

    Also - wenn Du konsequent in SI-Einheiten rechnen willst, wären

    R = 8,3
    a = 0,138
    b = 0,00003

    Für n und V kannst Du dann das probieren, was Moritz schrieb. Und T natürlich absolut in Kelvin.

    Dann klappts auch mit der Kurve.

    Viel Glück.
    OlafG

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