Antwort von
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hilfreich
Re^3: Beweis zur Teilmenge
Vielen Dank für die Ausführung, Cheatah!
So weit komme ich im Grunde jedoch auch, aber bei der
Aufstellung der vollständigen Induktion habe ich meine..
Probleme
Induktionsanfang:
m[0]= Menge, die aus null Elementen besteht (leere Menge)
M[0] = "Ereignisraum", der sich aus m[0] bilden lässt (Menge aller Teilmengen)
Die einzige Teilmenge der leeren Menge m[0] ist die leere Menge. Also besteht M[0] aus genau einem Element.
2 hoch 0 = 1
Das heisst, die Richtigkeit der Aussage
(*) "Die Menge M[n] besteht aus 2 hoch n Elementen" ist für n=0 richtig.
Induktionsvoraussetzungen:
Die Menge m[n] enthalte n Elemente.
Die Aussage (*) sei für n richtig, d.h. M[n] als die Menge aller Teilmengen von m[n] enthalte 2 hoch n Elemente.
Wir beweisen nun, dass die Aussage (*) dann auch für n+1 richtig ist:
Die Menge m[n+1] besteht aus den Elementen der Menge m[n] und einem weiteren Element [n+1].
Die Menge M[n+1] ist die Menge aller Teilmengen von m[n+1].
Sie enthält zunächst wieder alle Teilmengen von m[n], also die Menge M[n] (laut Induktionsvoraussetzung besteht diese aus 2 hoch n Elementen), und als weitere Elemente alle Paare, die aus jeweils einem Element von M[n] und dem neuen Element [n+1] gebildet werden können. Es sind dies aufgrund der Induktionsvoraussetzung abermals 2 hoch n solche Paare. Insgesamt enthält M[n+1] also 2 * (2 hoch n) = 2 hoch (n+1) Elemente. Das war es, was wir beweisen wollten. (q.e.d.)