Die wahrscheinlichste Lösung: Diese Dimensionen gibt es gar
nicht.
vorsicht mit begriffen wie wahrscheinlichkeit ;)
entweder gibts diese dimensionen, oder nicht, d.h. die WK ist 1 oder 0, bloß wir wissen es nicht.
Die Stringtheorie ist lediglich eine Hypothese und vielleicht
nichtmal eine besonders gute, da sie mit einer nicht
quantisierten Raumzeit rechnet (anders als z.B. die
Loop-Quantengravitation).
die stringtheorie in ihrer jetzigen form ist sicher nicht das letzte wort. deshalb die sogenannte m-theorie, die die verschiedenen stringtheorien als grenzfälle umfassen soll, die aber bis jetzt eigentlich keine theorie ist, sondern nur ein wort das die noch zu formulierende theorie bezeichnen soll.
über die notwendigkeit einer quantisierten raumzeit kann man auch herrlich streiten ;)
Der Umstand, dass diese höheren Dimensionen (deren
Notwendigkeit eher einem mathematisschen Taschenspielertrick
entspringt, als einer echten physikalischen Notwendigkeit)
< Plancklänge sein sollen ("eingerollt", "kompaktifiziert")
macht die Stringtheorie ebenfalls nicht gerade
glaubwürdiger...
zugegeben die stringleute lassen sich eine menge "taschenspielertricks" einfallen damit sie damit unsere "vertraute welt" bei niedrigen energien realisieren können. nur zwei stichworte: branes und anthropisches prinzip. die 9 bzw. 10 dimensionen sind aber nicht sowas, das ist einfach eine folge der notwendigen mathematischen konsistenz.
die kompaktifizierung, d.h. das verschwindenlassen der überzähligen dimensionen, ist aber tatsächlich einer dieser "taschenspielertricks", d.h. das wird einfach postuliert, ohne eine zwingende dynamik zu kennen, die das realisiert. aber auch hier könnte man das anthropische prinzip zur erklärung heranziehen, bzw. die allmächtige m-theorie.
Ergo, eine nette Idee - aber ob sie tatsächlich einen Beitrag
zur Weltformel leisten wird bleibt kritisch abzuwarten.
jep, so ist es. aber auch die anderen bis heute bekannten ansätze haben so ihre krankheiten, auch die loop-quantengravitation ;)
ciao,
micha