Biostatistik: Ähnlichkeits- bzw. Distanzmaße

Von: , Frage gestellt am Mi, 8. Nov 2000

Als mathematisch Minderbemittelter vermute ich, daß der "coefficient of interspecific association" nach COLE (1949) im Prinzip nur ein auf binäre Daten bezogener Fall der Wurzel des PEARSON-Koeffizienten (= Phi-Koeffizient oder tetrachorischer Korrelationskoeffizient) ist. Stimmt das?

1 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 11 Stunden 1 hilfreich
    Re: Biostatistik: Ähnlichkeits- bzw. Distanzmaße

    Als mathematisch Minderbemittelter vermute ich, daß der
    "coefficient of interspecific association" nach COLE (1949) im
    Prinzip nur ein auf binäre Daten bezogener Fall der Wurzel des
    PEARSON-Koeffizienten (= Phi-Koeffizient oder tetrachorischer
    Korrelationskoeffizient) ist. Stimmt das?
    Hi!

    So ziemlich.
    Doch schon im allgemeinen ist der phi-koeffizient als Assoziazionsmaß am besten nur für 2x2 Tabellen geeignet und für eben eine binäre Ausprägung der Daten. Berechnet wird er im allgemeinen durch
    phi=SQR(chi2/n),
    wegen der 2x2 Ausprägung (sonst wird phi evtl größer als 1) kanner auch verinfacht werden als
    phi=(n11n22-n12n21)/ (n1*n2*n*1n*2)
    mit n1* als Summe der 1. Zeile
    n*2 als Summe der 2. Spalte
    u.s.w.
    In diesem Sinne findet dieser Koeffizient besonders seine Anwendung in der Kreuztabellenanalyse.
    Abschließend muß ih zwar zugeben, den Koeffizienten von COLE nicht zu kennen (und auch nicht gefunden zu haben) er aber anscheinend mit dem PEARSON-phi übereinstimmt.
    Hoffe, geholfen zu haben
    Tyll

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