Antwort von
nach 23 Stunden
hilfreich
Noch pingeliger ;-)
Hallo, Lutz,
sehr ganz pingelig!
Hi,
oder ganz pingelig
a=b
Ja, gut.
a-b=0 (Umstellen)
Warumb? Man wendet hier die additive Inverse
auf beiden Seiten an. Das ist aber gerade das Problem ``a=b -> a*c=b*c'' in grün bzw. in + statt in *.
Im Prinzip geht es darum, ob man *substituieren* darf, d.h. aus einer wahren Aussage A(x) folgt mit x=y eine andere wahre Aussage A(y). Ebenso mit mehrstelligen Aussagen (d.h. aus B(x,z) folgt mit x=y die Aussage B(y,z)).
Wenn man das hat, ist es nicht schwierig:
Wegen Abgeschlossenheit der Algebra gibt es zu einem festen a für jedes c ein d, so daß die dreistellige Aussage B(a,c,d) \equiv a*c=d wahr ist.
Mit a=b substituiert man sich zur wahren Aussage B(b,c,d).
Man hat also: a*c=d und b*c=d. Durch Transitivität (und meinetwegen auch Reflexivität) gelangt man via d zu a*c=b*c.
Man muß drauf achtgeben, daß solche Aussagen ja auch ohne inverse Operationen bewiesen werden können sollten...wichtig ist aber, daß a*c überhaupt existiert, was in partiellen Algebren durchaus ein Problem darstellen könnte....
Mit axiomatischem Gruß
Stefan