Hossa :)
Für eionen mitbewegten Beobachter fliegt der Lichtstrahl senkrecht nach oben. Für einen außenstehenden Beobachter beschreibt der Lichtstrahl hingegen einen gekrümmten Verlauf. Das hat aber nichts mit dem Welle-Teilchen-Dualismus zu tun.
In einer BBC-Dokumentation habe ich mal eine sehr einprägsame Darstellung des Welle-Teilchen-Dualismus gesehen. Darin wurde ein Photon mit einem Wollkneuel verglichen. Ist das Photon an einem festen Platz (Teilchen), ist das Wollkneuel zusammengerollt. Bewegt sich das Photon zu einem anderen Platz (Welle), entrollt sich das Wollkneuel an der alten Position, breitet sich als Welle aus und rollt sich an der neuen Position wieder zu einem Kneuel zusammen.
Dahinter steckt die Idee, dass die Geschwindigkeit bzw. die Richtung eines Photons umso schlechter voraussagbar ist, je genauer der Ort bekannt ist. (Je stärker das Wollkneuel aufgerollt ist, desto weniger weiß man, wohin es sich bewegt.) Umgekehrt gilt natürlich auch, dass der Ort umso unbekannter ist, je genauer die Geschwindigkeit bzw. die Richtung des Photons bekannt ist. (Bei komplett abgerolltem Wollkneuel weiß man weder, wo es genau herkam, noch wo es sich genau wieder zusammenrollen wird.)
Viele Grüße