Beweis der Injektivität

Von: , Frage gestellt am Mo, 1. Nov 1999

Es seien K,L,M Mengen und f: K->L sowie g: L->M Abbildungen. Beweise Sie:
1.) Wenn g ° f surjektiv ist, ist g surjektiv.
2.) Wenn f und g injektiv sind, dann ist
g ° f injektiv.

Vielen Dank für jede Hilfe
Julia

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
    Re: Beweis der Injektivität

    Ok, ich weiss was als cand. math. oec. :

    ad 1) gof surjektiv

    d. h. für alle y e M gibt es x e K: (gof)(x)=y, d. h. g(f(x))=y
    da f(x) e L, gilt: für alle y e M gibt es f(x) e L: g(f(x))=y, d. h. g surjektiv

    ad 2)f, g injektiv

    d.h. für alle x, y e K:
    Aus g(f(x))=g(f(y))folgt f(x)=f(y) wegen g injektiv und aus f(x)=f(y) folgt x=y wegen f injektiv

    Lass mich raten, Übungszettel Analysis I?

    Gruss Martin [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
      Re^2: Beweis der Injektivitt

      Lass mich raten, Ü"Ubungszettel Analysis I?

      Gruss Martin
      Erste Serie;-)

      Lutz

      (bei mir 5. Aufgabe: h o g und g o f bijektiv folgt f,g,h alle bijektiv)

  2. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Beweis der Injektivität

    Also Julia, hoffentlich kann ich dir helfen:
    ad1)g°f sei surjektiv; das bedeutet:
    g(f(x)) = (K->L)->M ist surjektiv
    (Achtung: das ist nicht gleich M->(K->M)!und kommt daher: g°f bedeutet: g(f(x))also ERST f(x)ausrechnen und DANN mit dem ermittelten Wert in die g-Relation einsetzen, also für die Mengen: ERST f: K->L und DANN damit in g: (K->L)->M)
    Da also bei der Verknüpfung g°f als Zielmenge(weils surjektiv ist das auch die Bildmenge) die Menge M herauskommt und bei der Verknüpfung g: (L->M) ebenfalls muß g ebenso surjektiv sein wie g°f
    KLAR?
    ad2)(K->L)und(L->M) sind injektiv, bei f wird also in L und bei g in M jeweils ein Element immer nur von einem Relationspfeil aus der Urbildmenge getroffen(...);
    g°f ist wieder (K->L)->M
    Also erst die Relation f; die ist für sich injaktiv, also wird ein Element in L immer nur von EINEM Element aus K angesteuert. D Diesen Elemten aus L weise ich nun nach der Relation g (die auch injektiv ist) die zugehrigen Elemente aus M zu, wobei auch hier in M ein Element nur EINMAL von einem Element aus L getroffen wird. Es ist damit völlig egal ob f injektiv ist oder nicht, denn wenn g injektiv ist, so ist es g°f allemal!

    Hoffentlich war das nicht zu langatmig(und hoffentlich ist alles richtig...)
    Schöne Grüße, Joachim

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