Aufgabe zu: 'Der freie Fall...'

Von: , Frage gestellt am So, 7. Nov 1999

Ein Stein (nicht Einstein) fällt in einen Brunnen unbekannter Tiefe. Den Aufschlag hört man 5 s nach dem Loslassen des Steines. Wie tief ist der Brunnen?
Rechnen Sie diese Aufgabe mit der Fallbeschleunigung g = l0m/s² und der Schallgeschwindigkeit c = 340 m/s.

11 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
    Re: Aufgabe zu: 'Der freie Fall...'

    Hausaufgaben ?
    Hier ein Tip:
    5 s=Fallzeit(Stein) + Schallzeit
    Beides umstellen nach der Strecke und gleichsetzen.

    Nils [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach 5 Stunden hilfreich
    Re: Aufgabe zu: 'Der freie Fall...'

    Bei 5 sec Fallzeit sollte man meiner Meinung nach die Schallzeit vernachlässigen können: Also s=0,5*g*t^2 => s= 125m
    Für 125m benötigt der Schall 0,36s. Damit sollte der Fehler kleiner 45 cm sein.
    Das Problem wurde Anfang Oktober schon mal diskutiert, schau doch mal im Archiv nach.

    Gruß, Christopher [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 8 Stunden hilfreich
      Re^2: Aufgabe zu: 'Der freie Fall...'

      Hi,

      sicher darf die Schallgeschwindigkeit nicht vernachlässigt werden. Wozu steht sie sonst in der Aufgabenstellung????

      Max [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 10 Stunden hilfreich
        Ääääääähm ...

        sicher darf die Schallgeschwindigkeit
        nicht vernachlässigt werden. Wozu steht
        sie sonst in der Aufgabenstellung????
        Damit man diese Aufgabe überhaupt lösen kann !!!
        Weil .... wie willst du denn sonst feststellen wie tief der Brunnen ist ???

        Greetinx Latze

        • Antwort von nach 20 Stunden hilfreich
          Re: Ääääääähm ...

          Hi,

          ok anscheinend muß ich doch die Lösung hier hinschreiben.
          Es gilt (ohne Einheiten):

          s=0.5*g*t1**2=5*t**2 (wenn der Stein fällt)

          s=c*t2=340*t2 (wenn der Schall hochläuft)

          t1+t2=5 => t2=5-t1

          Daraus folgt:

          5*t1**2=340*t2=340*(5-t1)
          <=>
          t1**2=68*(5-t1)=340-68*t1
          <=>
          t1**2+68*t1=340
          quadratische Ergänzung:
          t1**2+68*t1+1156=1496
          (t1+34)**2=1496
          Wurzelziehen:
          t1+34=+/- 38,67816
          die negative Lösung ist physikalisch irrelevant. Also:
          t1=4.67816
          t2=5-t1=0.32184
          s=340*t2=340*0.32184=109.4256
          oder:
          s=0.5*g*t1**2=5*4.67816**2=109.4256

          Max [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 14 Stunden hilfreich
      Re^2: Aufgabe zu: 'Der freie Fall...'

      Hi Christopher,

      ich glaube Du hast dich etwas
      verschätzt mit der Annahme den
      Schall vernachlässigen zu können, denn
      die richtige Lösung beträgt etwa
      109,43 m,
      was doch schon erheblich von
      125,00 m
      abweicht.

      Gruß Wobbel

  3. Antwort von nach 10 Stunden hilfreich
    Re: Aufgabe zu: 'Der freie Fall...'

    Na, Du machst ja deinem Namenspatron alle Ehre :-)

    Nix für ungut

    Drago

  4. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Schallgeschwindigkeit unwichtig!!!

    Beim freien Fall faellt der Stein
    durchs Vakuum, also hoert man vom
    Aufschlag unten im Brunen nix!

    Da man laut Aufgabenstellung trotzdem
    einen Aufschlag hoert, muss Dir irgendjemand
    eine gescheuert haben, weil Du Steine
    in einen Brunnen wirfst.

    Das haengt jedoch nicht von der Tiefe
    des Brunnens ab, sondern von der
    Reaktionsgeschwindigkeit der
    aufschlagenden Person.

    Die Schallgeschwindigkeit anzugeben ist nun
    sinnvoll um zu berechnen, wie lange dein
    Schrei nach dem Aufschlag im nun
    wieder luftgefuellten Brunnen braucht,
    um runter und wieder hoch zu laufen.

    Den Schrei hoerst Du sofort, also ist
    die Laufzeit Null, also ist die
    Tiefe des Brunnens Null, Du
    Hast den Stein an der falschen
    Stelle fallen lassen, oder da ist
    gar kein Brunnen!!


    Marco [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 8 Tagen hilfreich
      Re: Schallgeschwindigkeit unwichtig!!!

      Klasse

      Gruss [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]



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