Klangspiel

Von: , Frage gestellt am So, 20. Mai 2001

Hallo,

ich will mir ein Klangspiel bauen. Ich denke dabei an Aluminiumstäbe mit ca. 40mm Durchmesser, ca. 2mm Wandstärke und Längen bis 2m.
Wie kann ich die Tonfrequenz der Stäbe berechnen?
Hilfreich wäre eine einfache Formel (mit Elastizitätsmodul, Trägheitsmoment, masse pro Länge, Länge, Durchmesser, Wandstärke) zur Berechnung der Tonfrequenz. Die Berechnungsansätze mit Differentialgleichnungen (z.B. www.) kann ich leider nicht lösen.
Ein Zahlenbeispiel wäre vielleicht noch verständlicher.

Vielen Dank im voraus.

mondjogger

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
    Re: Klangspiel

    Das kannst du auch vergessen, daß es da eine so einfache formel gibt. speziefisch gibt es im grunde garkeine, das hängt streng vom verwendeten material und dessen form und eigenschaften ab. z.b. der ausbreitungsgeschwindigkeit des schalls in diesem material, des ausbreitungsweges, auch durchmesser und länge und ....
    du kannst nur probieren und z.B. anhand eines stimmsternes oder anderen instrumentes (keyboard wäre ideal) diese mit ner feile stimmen :-)

    Frank

  2. Antwort von nach 7 Stunden 1 hilfreich
    Re: Klangspiel

    Hallo Mondjogger,

    Ein nützliches Berechnungprogramm speziell für Klangspiele findest du unter

    www.geocities.com/cllsj/length.html

    Rechne einfach deine mm-Werte in die entsprechenden inch-Einheiten um.

    Übrigens: Die Wissenschaft und Technik ist heute schon bedeutend weiter als Frank es dir glauben macht. Das Zeug ist sehr wohl berechenbar!

    Klingende Grüße

    hermann [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: Klangspiel


      mondjogger
      Hallo Mondjogger,

      Ein nützliches Berechnungprogramm speziell für Klangspiele
      findest du unter

      www.geocities.com/cllsj/length.html

      Rechne einfach deine mm-Werte in die entsprechenden
      inch-Einheiten um.

      Übrigens: Die Wissenschaft und Technik ist heute schon
      bedeutend weiter als Frank es dir glauben macht. Das Zeug ist
      sehr wohl berechenbar!

      Klingende Grüße

      hermann
      klar, mach den vorschlag den leuten, die paistebecken herstellen. sicherlich ist das zu berechnen, aber woher bekommst du die materialkonstanten? schjon bei alu alleine - nimm drei gleichaussehende alustäbe, der eine etwas legiert, der andere ausgeglüht und ein alurohr vom bau - die klingen ale unterschiedlich.

      • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
        Warum einfach wenns auch kompliziert geht?

        Warum einfach wenns auch kompliziert geht?

  3. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    kein Aluminium

    Hallo Mondjogger,

    ich empfehle Dir auf gar keinen Fall Aluminium zu benutzen, da die meisten Aluminiumlegierungen eine hohe innere Dämpfung haben und nur kurze "klock, klock" Klänge aus solchen Stäben kommen. Besser ist Messing oder einige Stahlsorten oder (latürnich schwer zu beschafften) die Legierung für solche Instrumente (z.b. Orff-Instrumente).

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