Jo, das geht sicher. Konsequenterweise müssen dann aber
alle Angriffsflächen entsprechend lackert sein.
Wovon wird der Laser eigentlich reflekiert ?
Reflektiert wird das Laserlicht prizipiell von jeder
Fläche, nur unterschiedllich stark und mit unterschiedlicher Charakteristik (bei unregelmäßigen Fl.diffus oder bei glatten Flächen gerichtet). Das ist wie mit normalem sichtbaren
Licht auch.
Muesste so ein Lack dann nicht den selben Brechungsindex wie
Luft haben ?
Das geht nicht, und hat mit Reflektion bzw. Absorbtion
erstmal wenig zu tun.
Ich koennte mir vorstellen, dass so ein LAck wirklich seeehr
teuer waere (siehe Ralf)
Das muß nicht sein. Laserlicht ist monochromatisch, was die
Sache vereinfacht. Es muß nur ein Lack sein, der die entsprechende Wellenlänge gerade gut genug absorbiert.
Rotes Laserlicht wird von Dunkelblau und Schwarz gut
absorbiert. Für Infrarotlaser kann schwarz aber auch
nur grau sein, d.h. im IR Bereich kann solcher Lack,
der sichbares Licht gut absorbiert schon wieder schlecher
geeignet sein. Das kann man aber ausmessen.
Problem werden möglicherweise die Scheinwerfer, aber die
kann man ja zumindest am Tag bei einigen Autos einklappen.
Bleibt das Problem Verschmutzung. Da hilft der beste Lack
nichts, wenn eine Staubschicht darüber liegt, die wieder
genügend reflektiert (also den Lack immer schon putzen).
...und wer SOVIEL Zeit hat, kann auch langsamer fahren ;-)
Gruss,
Matthias