Mehr Masse als verfügbares Volumen?

Von: , Frage gestellt am Fr, 21. Dez 2001

Hallo!

Warum kann man in ein Glas mehr Flüssigkeit füllen, "als hinein passt?" Das gleiche gilt ja auch für andere Gefäße.

Also, wer weiß das?

Kai!

6 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 43 Minuten 1 hilfreich
    Re: Mehr Masse als verfügbares Volumen?

    Hi Kai :-)


    Meinst du das mit der Oberflächenspannung?
    Die Wölbung oben auf dem Glas?


    Gruß,
    Nina [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 52 Minuten 0 hilfreich
      Re^2: Mehr Masse als verfügbares Volumen?

      Genau das! Physikalisch hab ich mich aber richtig ausgedrückt, oder, Nina, die Weise 8) [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 2 Stunden 1 hilfreich
        Re^3: Mehr Masse als verfügbares Volumen?

        Genau das! Physikalisch hab ich mich aber richtig ausgedrückt,
        oder, Nina, die Weise 8)
        Zugegeben, ich musste schon etwas raten, um herauszubekommen, was du meinst ;-)
        Ich hab jetzt leider keine Zeit, das mit der Oberflächenspannung genau zu erklären - aber such doch mal in Google unter "+Glas+Oberflächenspannung" -> kriegst du jede Menge Info!

        Gruß,
        Nina

        *have-a-lot-to-program-here*

      • Antwort von nach 7 Stunden 1 hilfreich
        Oberflächenspannung

        Hi Kai, Meinst du das mit der Oberflächenspannung?
        Die Wölbung oben auf dem Glas?


        Gruß,
        Nina
        Genau das! Physikalisch hab ich mich aber richtig ausgedrückt,
        oder, Nina, die Weise 8)
        Jede Grenzschicht zweier Medien versucht sich so zu verändern, dass der Flächeninhalt dieser Schicht möglicht klein wird.

        Wenn man jetzt ein randvolles Glas Wasser betrachtet, so wirken an der oberen Randlinie Glas-Wasser-Luft zwei Kräfte:
        F1 versucht die Grenzfläche Glas-Wasser zu verkleinern, zieht die Randlinie also nach unten
        F2 versucht die Grenzfläche Luft-Wasser zu verkleinern, zieht die Randlinie also in Richtung der Tangente an die Flüssigkeit.

        (die Grenzfläche Glas-Luft ist beim randvollen Glas Null und damit bereits minimal)

        Der Winkel zwischen den Kräften F1, F2 sei alpha.

        Gleichgewicht herscht, wenn die Summe dieser Kräfte Null wird:

        F1+ cos(alpha)*F2 = 0 , (cos(alpha)*F2 ist die Projektion von F2 auf die Wand)
        Es gilt also:
        cos(alpha) = -F1/F2 < 0

        alpha ist also größer als 90°, die Fläche ist also "nach oben" gekrümmt.

        Frohe Weihnachten
        OLIVER

        • Antwort von nach 12 Stunden 0 hilfreich
          Re: Oberflächenspannung

          Hallo, ... die Fläche ist also "nach oben" gekrümmt.
          Diese Aussage gilt z.B. für Quecksilber und einige andere Flüssigkeiten sowie bei einigen speziellen Oberflächen (z.B. Lotus-Effekt) nicht!

          Cu Rene

          • Antwort von nach 16 Stunden 0 hilfreich
            Re^2: Oberflächenspannung

            Hallo, ... die Fläche ist also "nach oben" gekrümmt.
            Diese Aussage gilt z.B. für Quecksilber und einige andere
            Flüssigkeiten sowie bei einigen speziellen Oberflächen (z.B.
            Lotus-Effekt) nicht!

            Cu Rene
            mit "nach oben" gekrümmt meinte ich konvex gekrümmt, also wie beim Quecksilber. Nur die Besonderheit ist beim Wasser eben, dass es nur am oberen Rand nach oben gekrümmt ist, weil dort die Grenzfläche Luft-Glas verschwindet. Bei halber Füllhöhe dominiert aber diese Zugkraft nach oben (Tendenz: Luft-Glas Grenzfläche möglichst klein), sodass das Wasser "nach unten" gekrümmt ist, man sagt auch "benetzend".

            Cu
            Oliver

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