Hi ihr,
im Chemieunterricht hat uns unsere Lehrerin so `ne paar dumme Aufgaben gestellt.
Kann mir da jemand helfen?
Zur Verfügung stehen eine Flasche mit einer öffnung von etwa 4 cm Durchmesser und ein gekochtes und geschältes Hühnerei. Unterbreite einen Vorschlag, wie man das Ei in die Flasche und anschließend wieder heraus bekommen kann, ohne Ei und Flasche zu zerstören. Begründe dienen Vorschlag!
2.Vom Element der Ordnungszahl 1 sind drei Isotope bekannt. wasserstoff H, Duetrium D, Tritium T
Wie viele Kombinationen der Verbindung Ammoniak ergeben sich?
Im „Nürnberger Kunstbuch“ aus dem 15. Jahrhundert gibt es ein Rezept für die Herstellung einer leichtschmelzbaren Legierung als Lötmasse für Fenster.
„Item das lot, da du lötten wilt oder must, wann du das machen wilt, so nym zway pfunt zin und … pfunt pley und geuß das zueinander, so wirt gut lot drauß.“
die Handschrift ist an dieser Stelle … schadhaft, und das hier stehende wort kann nicht entzifferd werden.
Um in einer Blei/zinn - Legierung aus jener zeit das Masseverhältnis beider Metalle zu bestimmen, wurde eine Probe der Legierung durch Glühen an der Luft oxidiert und die masse der oxide ermittelt.
6g legierung ergaben 7,238 g eines gemenges von Zinn-(4)-oxid und Blei-(2)-oxid.
Welches zahlwort muß in den Originaltext eingefügt werden?
Zur Verfügung stehen eine Flasche mit
einer öffnung von etwa 4 cm Durchmesser
und ein gekochtes und geschältes
Hühnerei. Unterbreite einen Vorschlag,
wie man das Ei in die Flasche und
anschließend wieder heraus bekommen kann,
ohne Ei und Flasche zu zerstören.
Begründe dienen Vorschlag!
Rein: Flasche erhitzen (brennendes Papier rein oder sonstwie), Ei drauf. Beim Abkühlen zieht sich die Luft in der Flasche wieder zusammen, erzeugt ein Teilvakuum und zieht das Ei rein.
Raus: Das Gleiche rückwärts. Flasche umdrehen und erhitzen.
2.Vom Element der Ordnungszahl 1 sind
drei Isotope bekannt. wasserstoff H,
Deuterium D, Tritium T
Wie viele Kombinationen der Verbindung
Ammoniak ergeben sich?
Das ist nicht Chemie, sondern Kombinatorik…zehn: NH3, NH2D, NHD2, ND3, NH2T, NHT2, NT3, ND2T, NDT2, NHDT
„Item das lot, da du lötten wilt oder
must, wann du das machen wilt, so nym
zway pfunt zin und … pfunt pley und
geuß das zueinander, so wirt gut lot
drauß.“
Um in einer Blei/zinn - Legierung aus
jener zeit das Masseverhältnis beider
Metalle zu bestimmen, wurde eine Probe
der Legierung durch Glühen an der Luft
oxidiert und die masse der oxide
ermittelt.
6g legierung ergaben 7,238 g eines
gemenges von Zinn-(4)-oxid und
Blei-(2)-oxid.
Welches zahlwort muß in den Originaltext
eingefügt werden?
Das ist ein Stöchiometrie-Problem. Ich hab’ aber die Molgewichte von Blei und Zinn nicht hier, daher muß ich das jemand anders überlassen.
„Item das lot, da du lötten wilt oder
must, wann du das machen wilt, so nym
zway pfunt zin und … pfunt pley und
geuß das zueinander, so wirt gut lot
drauß.“
Das ist ein Stöchiometrie-Problem. Ich
hab’ aber die Molgewichte von Blei und
Zinn nicht hier, daher muß ich das jemand
anders überlassen.
Ich hab’ sie doch noch gefunden. Du mußt ein Pfund Blei nehmen.
Nachdem Kubi Ei und Ammoniak j schon
richtig geloest hat, bleibt mir nur noch
die Lötmasse zu berichtigen:
Da muessen einhalb Pfund stehen , das
Verhaeltnis ist naemlich 4:1 Sn:stuck_out_tongue:b!
Leider falsch!
A=0,035
B=0,0089
bzw. ein Verhaeltnis 4:1 oder 2:0,5
Bis hier alles richtig. Gefragt war aber nicht nach dem Molverhältnis, sondrn nach dem Massenverhältnis. Multiplizierst du die Werte mit den jeweiligen Molmassen, kriegst du ein Massenverhältnis von 2,25 zu 1. Da man aber damals so genau wohl nicht drauf geachtet hat, dürfte der Originaltext 2:1 vorgegeben haben, und die 0,25 waren Wägefehler.