Heizbadflüssigkeiten

Hi Heizer,

nach erfolgloser Suche bei Google und Chemie.de hoffe ich auf Euch!

Was ich Suche sind wasserlösliche/mischbare Heizbadflüssigkeiten, die bis ca. 120 °C einsetzbar sind.
Bis hierhin kein Problem, man nehme Glycerin und Wasser, aber halt. Die Viskosität bei Raumtemperatur ist dann viel zu hoch und die Pumpe rotiert im eigenen Saft.

Es gelten also folgende Nebenbedingungen:

Viskosität so niedrig wie möglich
möglichst ungiftig
kein Umweltgift

Käufliche Sachen haben allemale eine zu hohe Viskosität bei

Hallo !

Thermoöl!

Sehr geringe Viscosität! Wird auch eingesetzt in der Druckindustrie zum Beheizen der Druckwalzen.
Und an anderen Stellen.

Grüße Max

Hallo Max,

Thermoöl!

Sehr geringe Viscosität! Wird auch eingesetzt in der
Druckindustrie zum Beheizen der Druckwalzen.
Und an anderen Stellen.

ich weiß, da gibt es eine ganze Menge, aber die Öle, die ich mir angeschaut habe, sind allemale wasserunlöslich, oder die, die mit Wasser mischbar sind haben auch als Mischung erst bei zu hohen Temperaturen eine annehmbare Viskosität.

Andreas

Was ich Suche sind wasserlösliche/mischbare
Heizbadflüssigkeiten, die bis ca. 120 °C einsetzbar sind.
Bis hierhin kein Problem, man nehme Glycerin und Wasser, aber
halt. Die Viskosität bei Raumtemperatur ist dann viel zu hoch
und die Pumpe rotiert im eigenen Saft.

Hallo
So aus dem Kopf weiß ich Calziumchlorid-Lösung .
Das CaCl ist etwas agressiv , ist aber im Abwasser ungiftig .
Auch andere Salze wie NaOH ( löst Glas an ) .
Wegen der Heizbadpumpe müßte man wissen , aus welchen Material sie besteht . Es gibt auch niedrig schmelzende Metalle , Siliconöle ( weniger brennbar ) und vieles mehr .
MfG

Hallo Matthias,

So aus dem Kopf weiß ich Calziumchlorid-Lösung .
Das CaCl ist etwas agressiv , ist aber im Abwasser ungiftig .
Auch andere Salze wie NaOH ( löst Glas an ) .

Salze haben wir auch erst mal ins Auge gefasst, aber die greifen recht schnell Dichtungen des Thermostaten an. Selbst NaCl ruiniert die Dichtungen nullkommanix.
NaOH möchte ich mir nun wirklich nicht antun, ich stell mir gerade vor, ca. 35 %ige NaOH mit 120 °C auf die Haut zu kriegen - nee Danke.

Es gibt auch niedrig schmelzende Metalle ,

die aber so dicht sind, daß die Pumpe den Geist aufgeben würde. Außerdem bin ich mir gar nicht so sicher, was diese Metalle mit dem Bad (aus Metall) anstellen würden.

Siliconöle ( weniger brennbar )

aber wasserunlöslich, bzw. seeehr viskos.

und vieles mehr .

ja was denn bitte!
Ich weiß ich bin schlecht zufrieden zu stellen, aber bisher waren alle Möglichkeiten mit einem Pferdefuß

Andreas

Salze haben wir auch erst mal ins Auge gefasst, aber die
greifen recht schnell Dichtungen des Thermostaten an. Selbst
NaCl ruiniert die Dichtungen nullkommanix.
NaOH möchte ich mir nun wirklich nicht antun, ich stell mir
gerade vor, ca. 35 %ige NaOH mit 120 °C auf die Haut zu
kriegen - nee Danke.

Hallo lieber Andreas
Ich weiß immer noch nicht , worum es sich bei Deiner „Pumpe“ handelt , was erwärmt werden soll , usw .
Eine Spielzeugsubstanz für 120 Grad Celsius wird es nie geben .
Bei den Salzen sind hauptsächlich die Halogenid-Ionen korrosiv , also das Chlor im NaCl . Aber was für Dichtungen werden durch NaCl Lösung beschädigt ?? Eine komische Angelegenheit .
Wie sieht es mit alkalischen Salzen aus , Natriumformiat , was hat das für Eigenschaften ?
Ich habe übrigens dafür keine Tabelle . Also , falls bei Dir ein seriöser Hintergrund sein sollte , versuch doch lieber rauszufinden , welchen Siedepunkt was für eine Lösung hat , und ebenso die Verträglichkeit separat herauszufinden .
Ich könnte in einem Fachbuch für Kunststoffe was nachschlagen .
Auch Deine Pumpe scheint sehr schlapp zu sein , was immer Du auch meinst .
MfG

Hallo Andreas,

Was ich Suche sind wasserlösliche/mischbare
Heizbadflüssigkeiten, die bis ca. 120 °C einsetzbar sind.

Wieso muss es mit Wasser mischbar sein ??

MfG Peter(TOO)

Hi Matthias,

Ich weiß immer noch nicht , worum es sich bei Deiner „Pumpe“
handelt , was erwärmt werden soll , usw .

die Pumpe ist die, die im Thermostaten ist. Temperiert werden soll eine externe Apperatur (Doppelmantelgefäß). Die Pumpe fördert die Badflüssigkeit in den Temperiermantel. Darum darf die Viskosität der Badflüßigkeit nicht zu hoch sein, weil sonst die Förderleistung der pumpe schnell gegen Null geht.

Eine Spielzeugsubstanz für 120 Grad Celsius wird es nie geben
.

Aber ma muß das Personal nicht unnötig gefährden.

Ich habe übrigens dafür keine Tabelle . Also , falls bei Dir
ein seriöser Hintergrund sein sollte , versuch doch lieber
rauszufinden , welchen Siedepunkt was für eine Lösung hat ,
und ebenso die Verträglichkeit separat herauszufinden .

Das Problem mit Salzlösungen ist, daß mir niemand verbindliche Aussagen über die Korrosionsbeständigkeit des Thermostaten geben will, auch der Hersteller nicht.

Auch Deine Pumpe scheint sehr schlapp zu sein , was immer Du
auch meinst .

Eine ganz schnöde Zentrifugalpumpe, die aber für die Viskosität von Wasser ausgelegt ist. Viskosere Medien geben dann eben entsprechende Probleme.

Trotzdem Danke für die Anregungen

Andreas

Hi Peter,

Wieso muss es mit Wasser mischbar sein ??

das Thermostat soll je nach Versuch bei unterschiedlichen Temperaturen eingesetzt werden. Nun ist es jedesmal eine zeitaufwendige riesige Sauerei, das Öl gegen Wasser auszutauschen. Zudem bleiben in den unzugänglichen Ecken und Kanten Ölreste, die im Laufe der Zeit ausgewaschen werden und dann Schichten auf dem Heizmantel der zu temperierenden externen Apparatur bilden, was den Wärmeübergang merklich, aber kaum reproduzierbar verringert.

Von wassermischbaren Temperierflüssigkeiten erhoffe ich mir, diese Probleme beim Umstellen zu elliminieren.

Ach ja, weitere Thermostaten anzuschaffen ist bei der momentanen Haushaltlage nicht drin.

Andreas