Ich habe zwei seltsame Ergebnisse beim Umgang mit galvanischen Elementen erhalten; ich würde mich sehr freuen, wenn jemand diese interpretieren könnte.
1.) Aufgebaut wurde von mir eine Graphitelektrode (Anode) mit dest. Wasser, die Kathode (Ag-Elektrode) mit ca 0,05 M Silbernitratlösung (U*=ca. 0,7V) ergab mit Kaliumnitrat getränktem Filterpapier als Salzbrücke eine Spannnung von 0,3 V. Ist es möglich, dass als Reaktion an der Anode 4 OH- -> O2 + 2H2O + 4e- (U*=0,4 V) in Frage kommt, trotz möglicher Überspannung? Wenn ja, dann müsste doch eigentlich in wäßriger Lösung Ag+ nicht stabil sein, was es aber ist, oder katalysiert die Graphitelektrode den Vorgang?
2.)Zwei Bechergläser (Anode mit Graphitelektrode, Kathode mit Silberelektrode) mit gleichkonzentrierten identischen Lösungen aus einer Flasche mit 0,01 M K3Fe(CN)6 und Filterpapiersalzbrücke mit KNO3 ergab eine Spannung am Meßgerät von 0,15 V. Ist es möglich, dass unterschiedliche Elektroden das Potential von Lösungen so verschieben können?
Vielen Dank fürs Lesen!
Benedikt
Ich habe zwei seltsame Ergebnisse beim Umgang mit galvanischen
Elementen erhalten; ich würde mich sehr freuen, wenn jemand
diese interpretieren könnte.
Die Antwort ist irgendwo da draussen…*mach Fenster auf und schau raus*
1.) Aufgebaut wurde von mir eine Graphitelektrode (Anode) mit
dest. Wasser, die Kathode (Ag-Elektrode) mit ca 0,05 M
Silbernitratlösung (U*=ca. 0,7V) ergab mit Kaliumnitrat
getränktem Filterpapier als Salzbrücke eine Spannnung von 0,3
V. Ist es möglich, dass als Reaktion an der Anode 4 OH- ->
O2 + 2H2O + 4e- (U*=0,4 V) in Frage kommt, trotz möglicher
Überspannung?
JA
Wenn ja, dann müsste doch eigentlich in wäßriger
Lösung Ag+ nicht stabil sein, was es aber ist, oder
katalysiert die Graphitelektrode den Vorgang?
Wieso nicht? Ion ist Ion, wenn der Versuch weiter läuft werden weitere Ionen nachgeliefert und wenn er unterbrochen wird ist kein neg. Pol da um sich atomar abzuscheiden. Das Ganze wird durch die el.chem Spannungsreihe in Gang gesetzt. Jeder el. leitende Körper hat ein bestimmtes Potential. (Idealisiert dargestellt in der Spannunsreihe. guckst Du hier…http://www.peterlutz.ch/lernen/chemie/ave/elchem1.htm)
2.)Zwei Bechergläser (Anode mit Graphitelektrode, Kathode mit
Silberelektrode) mit gleichkonzentrierten identischen Lösungen
aus einer Flasche mit 0,01 M K3Fe(CN)6 und
Filterpapiersalzbrücke mit KNO3 ergab eine Spannung am
Meßgerät von 0,15 V. Ist es möglich, dass unterschiedliche
Elektroden das Potential von Lösungen so verschieben können?
U = R * I
Ich vermute mal R ist hier unterschiedlich…
Vielen Dank fürs Lesen!
Benedikt
Ich hoffe ich konnte helfen und lag nicht sooo daneben.