Sponsoren für Prototypbau gesucht

Hallo,

für den Prototypenbau im Rahmen meiner Magisterarbeit suche ich Sponsoren, da bei uns in Sachsen dass mit der (finanziellen) Unabhängigkeit der Wissenschaft nur eine hohle Phrase ist.
Leider werden auf Grund der dauerhaften Haushaltssperre unsere eingeworbenen Drittmittel vom Kanzler der Hochschule stets eingezogen und für andere Zwecke verwandt (gehört vielleicht schon ins Politik-Brett?). So ist es mir nicht einmal möglich, Material für den Bau eines neuen Kühltisches für’s Elektronenmikroskop zu finanzieren. Witzigerweise ist genau dieser Tisch mitsamt seiner Steuerung Aufgabenstellung meiner Magisterarbeit. Nun komme ich zum Punkt:
Ich benötige

  • Edelstahl (V2A, ggf. V4A)
    1 Quader [60x60x20 mm] oder größer
    1 Blech [60x60x 5 mm] oder größer
    1 Scheibe/Quader [Durchm.= 110 mm, Dicke= 17 mm] oder größer
  • ca. 150,- EUR für Schneidwerkzeug zur Bearbeitung des V2A
  • Miniatursteckverbinder f. Thermoelemente
    2 Stecker, Typ T (Cu-CuNi), für Kabelmontage
    2 Buchsen, Typ T (Cu-CuNi), für Wandmontage.

Ich würde gern den bzw. die großzügigen Spender an unserem Elektronenmikroskop (am Gerät bzw. im Labor, reger Publikumsverkehr, z.T. auch aus der Landespolitik) nennen. Natürlich werden sie in meiner Arbeit veröffentlicht.

Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich?

DANKE!

Hi Steffen,

das VA sollte nicht das Problem sein, eher die passgenaue Bearbeitung.

Also VA würde ich bei Firmen nachfragen, die Edelstahl verarbeiten (den Block und das Blech), solche Mengen finden sich sicher dort in den Abfallstücken. Wenn Du gaaaaaanz lieb bittest wird es Dir dort auch bearbeitet. Oder versuch Dich zum Ausbildungsleiter durchzufragen und red den platt, die Azubis das ganze als Übungsstück anfertigen zu lassen.

Für die Stecker fällt mir erst mal nichts ein.

Gandalf

Hallo Gandalf,

das VA war auch kein Problem. Sortenrein und feinstens zugeschnitten findet man so etwas beim Metallrecyclingunternehmen. Dorthin hatten mich bisher alle von mir „heimgesuchten“ Stahl- bzw. Metallbaufirmen verwiesen, denn diese verkaufen alle ihren Verschnitt/Abfall an den Entsorger. Der wiederum verkauft das VA-Zeug als Kleinmenge für rd. 1,50 EUR/kg (sogar mit normenkonformer Kennzeichnung auf dem Material). Das Materialproblem hat sich also erledigt. Zur Bearbeitung werde ich erstmal die vorhandenen Werkzeuge verschleißen. Wenn die nicht mehr zu gebrauchen sind, besteht für die Hochschule der Zwang zur Neuanschaffung zwecks Erhaltung der Arbeitsfähigkeit.

Bleibt nur das Stecker/Buchsen-Problem.

Es grüßt
Steffen.

OT: wo ?
Hallo Steffen,

für den Prototypenbau im Rahmen meiner Magisterarbeit suche
ich Sponsoren, da bei uns in Sachsen dass mit der
(finanziellen) Unabhängigkeit der Wissenschaft nur eine hohle
Phrase ist.
Leider werden auf Grund der dauerhaften Haushaltssperre unsere
eingeworbenen Drittmittel vom Kanzler der Hochschule stets
eingezogen und für andere Zwecke verwandt (gehört vielleicht
schon ins Politik-Brett?).

Arbeitest Du in Sachsen ? Ich kenne jedenfalls die TUD.
Antwort gerne auch per mail.

Tschuess Marco.