ich bin auf der Suche nach einem „Schlauch-in-Gefäß-unten-Halter“ und da ich keinen anderen Namen weiß, hilft mir auch der Google nicht wirklich weiter, blättern in den einschlägigen Katalogen war auch nicht erfolgreich.
Und zwar möchte ich einen Schlauch (Teflon, 1,5 mm Außendurchmesser, ringelt sich in alle Richtungen) zwingen, in einem Gefäß wirklich immer auf dem Boden zu bleiben. Denkbar wäre zum Bleistift sowas:
Dabei denke ich mir, daß der Schlauch in einem geeigneten Rohr „geführt“ wird.
Als Alternative könnte ich mir auch vorstellen, irgendwelche „Gewichte“ an den Schlauch zu hängen, so daß er der Schwerkraft folgend immer am Boden des Gefäßes liegt.
„Bastellösungen“ wie den Schlauch in ein Loch im Deckel einzuklemmen scheitern, weil sich der Schlauch recht gerne „aufrollt“ und dann zwar oben geführt ist aber im Gefäß munter rumrollt und erst nicht auf dem Boden den letzten Tropfen Flüssigkeit aufsaugen kann *schnief*
Und nun kann es doch nicht sein, daß ich als erster auf der Welt dieses Problem habe, sprich solche Teile müßte es doch zu kaufen geben. Nur: wie werden die bezeichnet? Und wo krieg ich das?
ich würde den Schlauch einfach in ein Glasrohr (6mm LW) stecken, das so lang ist, daß es oben aus dem Behälter rausschaut. Dort mit Klebeband den Schlauch am Rand des Rohres fixieren und die ganze Mimik mit Stativklemme festhalten.
Gruß
Bernd
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ich würde den Schlauch einfach in ein Glasrohr (6mm LW)
stecken, das so lang ist, daß es oben aus dem Behälter
rausschaut. Dort mit Klebeband den Schlauch am Rand des Rohres
fixieren und die ganze Mimik mit Stativklemme festhalten.
Ja, genau an sowas hatte ich auch schon gedacht. Das Problem ist nur die Befestigung vom Glasrohr im Gefäß (das hat nen Schraubdeckel) und die Befestigung vom Schlauch im Glasrohr. Die Lösung mit Stativklemme und Klebeband (ich hatte zusätzlich noch Knetmasse *g*) hab ich bei meinen Laboraufbauten auch verwendet, aber so langsam soll die Sache mal professioneller werden. Außerdem ist der Platz recht begrenzt, so daß außer dem Schlauch (und vielleicht einem kurzen Rohrstück) nix aus dem Gefäß rausschauen darf, so daß das mit ner Stativklemme nicht mehr geht. Und - wie gesagt - Klebeband und Co. - sind ja nicht der professionellsten Lösungen eine, aber das muß es doch geben *Haarerauf*
Wie sieht es aus, wenn Du den Schlauch auf ein Glas- oder Kunststoffrohr steckst und dann ins Glas stellst. Dann rollt nix mehr. Wenn dann das Rohr noch über den Rand ragt, dürfte das Ganze auch nicht rausfallen. Notfalls den Schlauch als Schlaufe wickeln und mit „Gummiband“ am Rand fixieren.
Gruß
Dirk
Schlauchhalter aus der Aquaristik mit Saugnapf könnte da
helfen.
Danke, das ist ne gute Idee, aber leider ist das Gefäß so
dämlich geformt, daß ich da keinen Saugnapf befestigen kann.
es gibt für Mitteldruckchromatographie Vorrichtungen, mit denen Du einen Teflonschlauch bördeln kannst. Das Ende sieht dann aus, wie eine Trompete. Das kanst Du auf ca. 3 mm aufbördeln und daran ein Gewicht z.B. eine kleine Bleiplatte mit nem passenden Loch in der Mitte hängen.
danke für den Tip, aber das gleiche Prinzip hab ich ja auch, wenn ich den Schlauch in ein (sehr eng bemessenes) Loch im Deckel schiebe und da rollt sich der Schlauch *heul*
Hallo Petzi,
wie wäre es,wenn Du einen starren Draht (Blumendraht etc.)in entspechender Länge in den Schlauch einführst.Der verhindert das Aufrollen.Ich halte so den Kettenölerschlauch am Motorrad an der richtigen Stelle.
Gruß
Klaus
auch Deine Idee finde ich wirklich gut, das Problem ist aber, daß mein Schlauch einen Innendurchmesser von 0,8 mm hat und diese Drähte dann wohl eher nicht stabil genug wären. Außerdem will ich mir meinen Schlauchquerschnitt dabei auch nicht verkleinern…
ja, irgendsowas schwebt mir da vor. Hast Du eine Ahnung, wo ich solch ein Bördelwerkzeug herkriege? Und gibt’s denn diese „Schlauchgewichte“ nicht auch schon fertig?
Ganz herzlich dankende Grüße
Petzi
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ja, irgendsowas schwebt mir da vor. Hast Du eine Ahnung, wo
ich solch ein Bördelwerkzeug herkriege? Und gibt’s denn diese
„Schlauchgewichte“ nicht auch schon fertig?
das Ding, das ich damals benutzt hab, war ein Eigenbau, aber für solche Sachen hab ich als üblichen Verdächtigen die Firma Reichelt Chemietechnik, allerdings haben die Apothekenpreise!
Wir haben das Ding damals Fittingpresse genannt, aber das kann auch Jargon gewesen sein.
Es war im Prinzip ein beheizbarer Metallstift, der an der Basis aber etwas abgerundet war. Ein halbwegs begabter Dreher sollte so was hinkriegen.
Die Gewichte wirst Du wohl auch selber stricken müssen, aber wenn Du Blei nimmst, kannst Du das fast schon mit dem Fingernagel bohren, ein Nagel (oder eine Nadel) ist aber sicher besser geeignet.
Guck doch mal im Modellbauhandel nach. Dort gibt es für die Treibstofftanks kleine Schlauchgewichte - ich glaube Tankpendel werden die genannt, damit z.B. bei Flugzeugmodellen auch in jeder Fluglage Treibstoff angesaugt wird.
Ansonsten würde ich auch eine Schiene aus einem ausreichend festen Material empfehlen, und den Schlauch mittels Kabelbinder oder geeignetem Klebstoff an der Schiene befestigen. 'Ne Metallschiene würde sich dann auf Grund ihrer Masse auch gleich wie ein Tankpendel auswirken.