Hallo zusammen,
die Dichtigkeit von Verdampfern fuer Klimanalagen wird getestet, indem man sie mit Helium fuellt, in eine Vakumkammer stellt, und per MS die Atmosphaere testet, also He in der Atmosphaere=undichte Verdampfer. Auf die Frage warum Helium, erhielt ich die Antwort:
-Spurengas
-ungefaehrlich
das gilt ja auch fuer Argon, angeblich braucht man aber fuer die Detektion von Argon ein Quadrupol-MS, und das erschliesst sich mir ueberhaupt nicht. Ar muesste doch auch mit einem „normalen“ MS detektierbar sein und ein Spurengas ist es auch, oder?
fragende GruesseRalph
Ich kenne diese Art der Dichtigkeitsprüfung von Vakuumapparaturen. Helium wird meines Erachtens deshalb verwendet, weil es kleine Öffnungen schneller durchdringt (es ist einfach ein sehr leichtes Gas mit hohen mittleren Geschwindigkeiten der Atome), und weil es in der Atmosphäre praktisch nicht vorkommt. Argon ist in der Luft zu 1% vorhanden, das könnte schon stören. Mit der Massenspektrometrie an sich hat das wohl nichts zu tun.
Gruß
Moriarty
Hallo Ralph,
die Dichtigkeit von Verdampfern fuer Klimanalagen wird
getestet, indem man sie mit Helium fuellt, in eine Vakumkammer
stellt, und per MS die Atmosphaere testet, also He in der
Atmosphaere=undichte Verdampfer. Auf die Frage warum Helium,
erhielt ich die Antwort:
-Spurengas
-ungefaehrlich
das gilt ja auch fuer Argon, angeblich braucht man aber fuer
die Detektion von Argon ein Quadrupol-MS, und das erschliesst
sich mir ueberhaupt nicht. Ar muesste doch auch mit einem
„normalen“ MS detektierbar sein und ein Spurengas ist es auch,
oder?
- Helium ist ein Edelgas.
- Dadurch ist es technisch gesehen ungefährlich und nicht agressiv gegenüber den Konstruktionsmaterialien.
- Als Edelgas bleibt es nicht an anderen Materialien molekular „kleben“, was insbesondere bei Hoch-Vakuum-Anlagen wichtig ist (ausgasen).
- Als Edelgas ist He das kleinste mögliche Molekül und kann dadurch durch die kleinsten „atomaren Ritzen“ strömen.
He diffundiert sogar durch normalen, fehlerfreien Stahl. Dies ist normalerweise ein Problem, aber bei der Lecksuche ein Vorteil!
Die Argon-Moleküle sind halt schon zu „fett“ um durch alle Ritzen hindurchzukommen.
MfG Peter(TOO)