Könnt ihr mir nich elektrisch leitende Flüssigkeiten mit einer möglichst hohen spezifischen Wärme nennen? (diese Flüssigkeit sollte nicht giftig oder radioaktiv sein
)
Danke!
Könnt ihr mir nich elektrisch leitende Flüssigkeiten mit einer möglichst hohen spezifischen Wärme nennen? (diese Flüssigkeit sollte nicht giftig oder radioaktiv sein
)
Danke!
Hallo Daniel,
Könnt ihr mir nich elektrisch leitende Flüssigkeiten mit einer
möglichst hohen spezifischen Wärme nennen? (diese Flüssigkeit
sollte nicht giftig oder radioaktiv sein)
Je nach Einsatzzweck könnte Silikonöl oder Mineralöl in Frage kommen. In bestimmten Temperatur- und Einsatzbereichen sind auch Salzschmelzen (z.B. NaCl) denkbar.
Die phys. Daten zu den genannten Stoffen kannst Du sicher mit http://www.google.de herausfinden.
Tschuess Marco.
Gibt es keine günstigeren ALternativen?
Zur Erläuterung:
Ich habe vor mein Mainboard und mein Netztéil in dieser Flüssigkeit zu baden um ihn möglichst kühl halten und übertakten zu können, ich bräuchte daher so ungefäöhr 50l…
Leitet Pflanzenöl denn elektrischen Strom???
Hallo Daniel,
Gehe zu Deinem örtlichen E-Werk, die geben Dir ganz bestimmt dioxinfreies Transformator-Kühloel.
Vorteilhaft ungebrauchtes Trafo-öl verlangen, gebrauchtes könnte ev.nicht ganz säurefrei sein.
En schöne Sunntig…
Gruss
Fritz
a.d.Uw.
Hallo Daniel!
Ich habe vor mein Mainboard und mein Netztéil in dieser
Flüssigkeit zu baden um ihn möglichst kühl halten und
übertakten zu können, ich bräuchte daher so ungefäöhr 50l…
Leitet Pflanzenöl denn elektrischen Strom???
Dein Vorhaben geht mit größter Wahrscheinlichkeit daneben. Du bringst viele unterschiedliche Materialien in ein Öl. Alle Materialien müssen dann gegen das verwendete Öl resistent sein. Dabei ist Öl nicht gleich Öl. Letztlich muß man jedes beteiligte Material vorher testen. Weil sich Unverträglichkeiten oft erst nach Tagen oder Wochen zeigen, werden „Zeitraffermethoden“ angewandt. Diese bestehen im wesentlichen aus Temperaturwechseln. Je nach Temperaturbeständigkeit des zu prüfenden Werkstoffs werden einige Temperaturzyklen von z. B. 0…80°C durchfahren. Stellt sich dann heraus, daß ein bestimmter Kunststoff etwa in Weißöl durchhält, hat man keine Aussage über das Verhalten in einer bestimmten Sorte Trafoöl oder Motorenöl. Die Alterungsvorgänge und Unverträglichkeiten zeigen sich auf materialspezifische Weise, äußern sich also nicht bei allen Stoffen in gleicher Weise. Einige Stoffe lösen sich auf, andere werden klebrig oder quellen wie ein Hefekuchen.
Auf einem bestückten Mainbord und besonders im Netzteil ist eine schwer überschaubare Vielfalt unterschiedlicher Kunststoffe verarbeitet. Das beginnt beim Lack auf der Leiterplatte und endet beim Vergußmaterial eines Trafos. Bei einem einfachen Kondensator, der sich dutzendweise in verschiedenen Bauformen im Netzteil findet, sind mit dem umhüllenden Becher und seinem Verguß schon zwei verschiedene Kunststoffe beteiligt, von der Beschriftung ganz zu schweigen. Die Beschriftung interessiert nicht? Vielleicht aber die Mixtur, wenn die Beschriftung im Öl gelöst ist.
Etliche Bauelemente mögen waschdicht sein, damit sie sich nach der Verlötung von Flußmittelresten befreien lassen. Es existiert aber keine Aussage darüber, ob die Dichtung z. B. eines Trimmers ölresistent gegenüber genau der verwendeten Ölsorte ist. Man erlebt dabei echte Überrachungen. Gewiß würdest Du annehmen, daß z. B. die Gummikappe eines PKW-Spurstangengelenks mit Dauerfettfüllung ölresistent ist!? Dann weise ich Dir ein Dutzend Ölsorten nach, in denen sich die „ölresistente“ Gummikappe in Wohlgefallen auflöst. Sogar Ölsorten, die man trinken darf, die sich etwa als Abführmittel eignen und zur Schmierung beweglicher Teile in der Nahrungsmittelindustrie Verwendung finden, lassen nur wenige Kunststoffe zufrieden.
Wer sich mit der Entwicklung ölgefüllten Equipments beschäftigt, verwendet nur wenige Kunststoffe, deren Herkunft und Zusammensetzung peinlichst kontrolliert wird. Braucht man aus irgendwelchen Gründen einen neuen Werkstoff, muß man u. U. lange suchen und endlose Tests im Materialprüfschrank fahren.
Von der Verwendung von Trafoöl rate ich im übrigen dringend ab. Diese Öle besitzen eine extreme Kriechfähigkeit. Wenn man eine geöffnete Flasche mit Trafoöl auf den Tisch stellt, ist tags darauf der ganze Tisch mit einer hauchdünnen Ölschicht bedeckt und nach einigen Tagen hat sich im ganzen Raum eine schmierige Staubschicht verbreitet. Mit Trafoöl kannst Du aus Privaträumen einen Sanierungsfall machen, an dem Du Dir die Zähne ausbeißt.
Das Vorhaben wird schon an Materialunverträglichkeiten scheitern. Die eingebrachten Komponenten werden irreparabel zerstört. Das ist aber noch nicht alles. Hinzu kommen elektrische Probleme. Sofern man durch geeignete Auswahl die Materialunverträglichkeiten in den Griff bekommt, macht Elektrik in Öl nur Sinn, wenn das Öl über viele Stunden entgast wird. Dabei ist von Vakuumtechnik im Bereich 10 exp-6 bar die Rede. Wenn man das ignoriert, sind mit großer Wahrscheinlichkeit zunächst Teilentladungen und alsbald direkte Spannungsüberschläge die Folge. Öle haben nämlich eine deutlich höhere Dielektrizitätszahl als Luft. Deshalb werden elektrische Feldstärken z. B. in einem Trafo unter Öl herabgesetzt. Hat man auch nur die kleinsten Lufteinschlüsse, gibt es dort eine heftige Feldstärkenüberhöhung, die i. d. R. bald zum Durchschlag führt. Teile, die unter Öl eingesetzt werden sollen, sind deshalb in der Formgebung speziell dafür konstruiert.
Die Problematik ist insgesamt für Dich unlösbar.
Gruß
Wolfgang
Pflanzenöl leitet zwar nicht den elektrischen strom aber ist meist nicht Säurefrei… und enthält auch noch Anteile von Wasser.
Korrosion lässt grüßen.
Sorry, aber da brauchst du wirklich ein Wasser- und vor allem Säurefreies Öl.
Gruß
Mike
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Das mit den unterschielichen Materialien die das Mainboard net verträgt will ich mit nem 133er Testsystem testen, da es dort nicht schlimm ist wenn was kaputt geht, aber ich muss es ja auch net herausfordern…
Trotzdem habe ich schonmal Bildern von PCs in Bädern gesehen wie z.B auf http://www.liquidninjas.com/reviews.php?op=showconte… wo sie eine Flüssigkeit namens Midel 7131 benutzt haben aber ich weiss net wo man sie bekommen kann oder wie schon gesagt wurde sie Dämpfe freisetzt die evtl giftig sein könnten…
Könnt ihr mir nich elektrisch leitende Flüssigkeiten mit einer
möglichst hohen spezifischen Wärme nennen? (diese Flüssigkeit
sollte nicht giftig oder radioaktiv sein)
Danke!
hallo,
als erstes würde ich darüber nachdenken, wie ich einen geschlossenen Kühlkreislauf unabhängig vom mainboard, mithilfe einer entsprechneden flüssigkeitsgekühlten „Kappe“ aufm Prozessor hinbekomme. Alles andere dürfte aufgrund der geringen Ströme und Spannungen im PC großer Mist weden. Einen echten Nichtleiter gibt es nämlich nicht - noch nicht mal das Vakuum ist in diesem Sinne einer.
Des weiteren denke ich, haben Kühlflüssigkeiten keine hohe sondern eher geringe Wärmekapazität. Die sollen ja nicht heizen, sondern Wärme rasch aufnehmen und wieder abgeben.
Gruß
Frank
ganz einfach
Hallo daniel,
wo sie eine Flüssigkeit namens Midel 7131 benutzt haben aber
ich weiss net wo man sie bekommen kann oder wie schon gesagt
wurde sie Dämpfe freisetzt die evtl giftig sein könnten…
wie wär es, ma bei google
„Midel 7131“ eingeben,
erhälst Du sofort Volltreffer, der dritte Link
http://www.midel7131.de/
ist sogar auf Dt.
Unter Daten (http://www.midel7131.de/Daten.htm)
erfährt man, dass es sich um einen Ester mit Aminosäuren handelt, die Letalen Dosen sehen ganz gut aus. Ich würde so ein System schon in die engere Wahl einbeziehen.
Bevor ich es einsetzen würde, würde ich noch mal den Stoff speziell recherchieren.
Tschuess Marco.
P.S.:
Infor mich dich auf alle Fälle, ob diese Info stimmt
http://www.midel7131.de/UBA.htm
Das was ich bis jetzt durchgeklickt habe, sieht eigentlich nicht schlecht aus, aber die Machart,… erinnert mich irgendwie an Firmen mit unguten Geschäftsgebaren.
Wie gesagt, schau, ob es für dich passen würde (s. auch Anmerkungen v. Frank und Wolfgang) und in welcher Form, klär ab, ob das Umweltbundesamt tatsächlich eine entsprechende Einordnung (welche exakt) vorgenommen hat.
Falls konkrete toxikol./chem./sicherheitstechn. fragen auftauchen, kannst Du ja hier wieder posten bzw. mich anmailen, dann schau ich noch mal genauer hin.
Tschuess Marco.
Hallo daniel,
wo sie eine Flüssigkeit namens Midel 7131 benutzt haben aber
ich weiss net wo man sie bekommen kann oder wie schon gesagt
wurde sie Dämpfe freisetzt die evtl giftig sein könnten…wie wär es, ma bei google
„Midel 7131“ eingeben,
erhälst Du sofort Volltreffer, der dritte Link
http://www.midel7131.de/
ist sogar auf Dt.
Unter Daten (http://www.midel7131.de/Daten.htm)
erfährt man, dass es sich um einen Ester mit Aminosäuren
handelt, die Letalen Dosen sehen ganz gut aus. Ich würde so
ein System schon in die engere Wahl einbeziehen.
Bevor ich es einsetzen würde, würde ich noch mal den Stoff
speziell recherchieren.Tschuess Marco.
Die Seite kenn ich auch, mein Problem is nur das dort nicht steht wo man das Zeug herbekommt… Eine eMil hab ich auch geschrieben in der steht das alle benötigten Infos angeblich auf der Seite zu finden sind…