Bin jetzt nicht sicher, ob das das richtige Brett für die Frage is, aber ma sehn 
Frage is der Titel, mehr brauch ich glaub ich auch nicht zu sagen 
Bin jetzt nicht sicher, ob das das richtige Brett für die
Frage is, aber ma sehn
Zunächst einmal „enthält“ Alkohol fast so viele Kalorien wie Fett, nämlich je Gramm 7 kcal bzw. 29 kJoule. Andererseits regen kohlensäurehaltige Getränke, wie z.B. Bier und Sekt, die Magenwände an, was dazu führt, daß man Appetit verspürt. Dies wurde mir jedenfalls so von einem bayerischen Braumeister erklärt. Zumindest rein optisch machte der Mann den Eindruck also ob er wüßte, wovon er redete. Und weil man zum Bierchen normelerweise keine eine Rohkostplatte reicht, sondern einen Eimer Chips, kommt es dann zur üblichen Gewichtszunahme.
Gruß
Christian
Hi Vince,
im folgenden Artikel hab ich das für Zucker erklärt, aber Alkohol wird anaolg verarbeitet. Ethanol wird über Acetaldehyd zu Acetyl-Co-A oxidiert und dann über den Citratcyclus verdaut.
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
Gandalf
Hallo!
Wie kommst du darauf, daß Alkohol dick macht?
Erzähl mal n bißchen über Deine Quelle.
Gandalf sagt das Gegenteil. Ob er sich irrt?
Meine Quelle ist Pollmer, U. „Prost Mahlzeit, krank durch gesunde Ernährung“ (Kiepenheuer & Witsch)
Der sagt
a) Gerade Alkoholiker müßten dann besonders dick sein. Sind sie aber nicht.
und
b) Biertrinker sind dick. Aber wegen der weiblichen Sexualhormone im Bier. (Kein Witz!)
Beides kann ich anekdotisch (allerdings nicht statistisch) bestätigen.
Ich guck zu Hause nochmal nach der Quelle, die Pollmer angibt.
c) ist schon angedeutet worden: Während des Genusses von Alk gibt es Kovariablen, etwa den Genuß von Fettpulver mit Kohlehydraten und Aroma.
Tschuess, Sven.
Nun steh ich hier ich armer Tor 
Huh, das sind jetzt aber sehr viele, sehr verschiedene Theorien 
Wer hat jetzt recht? 
In Bier sind keine weiblichen Hormone
Hi,
b) Biertrinker sind dick. Aber wegen der weiblichen
Sexualhormone im Bier. (Kein Witz!)
Beides kann ich anekdotisch (allerdings nicht statistisch)
bestätigen.
gib Dir lieber keine Mühe, denn a) ist falsch (das kann aber ich jetzt nicht belegen, außer über die Kaloriensache) und b) sogar grober Unfug.
http://www.zeit.de/2000/46/Wissen/200046_stimmts.html
Gruß
Christian
ach was 
Huh, das sind jetzt aber sehr viele, sehr verschiedene
Theorien
Wer hat jetzt recht?
Ich fasse zusammen: Alkohol ist kalorienmäßig kurz unterm Fett (wie er in Fett umgewandelt wird, hat Gandalf beschrieben) und Kohlensäure regt den Magen an, was tendenziell zu zusätzlicher Nahrungsaufnahme führt.
Die beiden Faktoren (Du nennst sie Theorien) zusammen reichen, um für eine Gewichtszunahme zu sorgen, wenn man neben dem normalen Essen auch noch ordentlich Alkohol trinkt.
Und deswegen esse ich auch so wenig 
Gruß
Christian
Biertrinker
werden wohl durch die Naschereien dick, da Bier den Appetit anregt. Aber in Bier sind dennoch weibliche Hormone…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…
Alles Gute
olli
moderne Märchen
werden wohl durch die Naschereien dick, da Bier den Appetit
anregt. Aber in Bier sind dennoch weibliche Hormone…
NEEEEINNN. Bitte mal den Zeit-Link eine Zeile tiefer studieren.
Gruß
Christian
noch eine Theorie
Hallo,
die Hauptursache von Übergewichtigkeit ist heute in
aller erster Linie auch auch Bewegungsarmut, oder?
Und da wirkt der Alkohol!
Im Vollrausch bewegen sich besoffene nämlich fast
gar nicht mehr!!! Die Folge ist … na ?
Gruß Uwi
Widerlegung
Hallo,
die Hauptursache von Übergewichtigkeit ist heute in
aller erster Linie auch auch Bewegungsarmut, oder?
Und da wirkt der Alkohol!
Im Vollrausch bewegen sich besoffene nämlich fast
gar nicht mehr!!! Die Folge ist … na ?
In den allerwenigsten Fällen führt der Rausch zum Delirium. Meist wankt der Besoffene noch irgendwie nach Hause. Dabei legt er aufgrund verringerter motorischer Fähigkeiten zickzackkursbedingt mindestens die doppelte Strecke zurück.
Dadurch steigert sich sein Energieverbrauch, anstatt sich zu reduzieren 
Gruß
L.
P.S.: Alkohol, mäßig genossen, ist auch in großen Mengen nicht schädlich!
Hallo!
Ich hab „meine“ Quelle nochmals gewälzt und mit Euren verglichen.
Der Zeitartikel der ZEIT macht keinen guten Eindruck auf mich, weil er keine nachlesbare Quelle angibt, weder zum Hormongehalt noch zum Zusammenhang zu Übergewicht. Das muß natürlich nicht heißen, dass die dortigen Aussagen falsch sind.
Kein Zweifel dürfte darin bestehen, dass sowohl Hopfen als auch Hefe hormonell wirksame Substanzen beinhalten, bei, Hefe z.B. „das 17ß-Östradiol, ein Östrogen, das ansonsten nur in den weiblichen Eierstöcken gebildet wird.“
Quellen:
Kolata G, Science 1984/225/S. 913
Feldmann D et al, Science 1984/224/S. 1109
Für mich wäre prinzipiell vorstellbar, dass diese Substanzen beim Herstellungsprozeß zerstört werden.
Pollmer et al („Prost Mahlzeit! Krank durch gesunde Ernährung.“ Verlag Kiepenheuer & Witsch, 1997, 2. Aufl.), kommen aber zu einem andern Schluß:
„Die typische Östrogenwirkung ist vielfach an einem deutlichen Brustansatz zu erkennen“ (S. 208) und Stillende sollten früher Bier trinken, um die Milchproduktion anzuregen:
… ein bis zwei Halbe verdoppelten den Gehalt an Prolactin im Blut stillender Mütter. Prolactin ist jenes Hormon, das die Milchbildung stimuliert. (S. 209)
Quelle: Grossmann ER, Am. J. Med. Assoc. 1988/259/S. 1016
Einig sind wir uns sicher wieder, dass bei übergewichtigen Alkoholgenießlern etliche Variablen infragekommen, z.B. kulturelle Eßgewohnheiten. Die ZEIT nennt 450cal fürs Bier, wobei nicht unterschieden wird, ob diese aus dem Alkohol stammen oder andern Beimengungen.
Pollmer nennt mehrere Untersuchungen, die nicht behaupten, Alkohol habe keine Kalorien, aber doch zumindest für den Stoffwechsel schlecht nutzbare:
„Der Alkohol … liefert dem Stoffwechsel aber nur wenig Energie, wie wir aus zahlreichen Studien wissen.“ (S. 208)
Dort angegebene Quellen:
Lands, WEM, Zakhari S, Am. J. Clin. Nutr. 1991/54/S.47
Hellerstadt WL et al, Am. J. Epidemiol. 1990/132/S.594
Williamson DF et al, Am. J. Public Health 1987/77/S.1324
Colditz GA et al, Am. J. Clin. Nutr.1991/54/S.49
Lieber CS, Am. J. Clin. Nutr. 1991/54/S.976
Klesges RC et al, Am. J. Clin. Nutr. 1994/59/S.805
Ich stehe z.Z. auf Seiten Pollmers. Zum einen wegen der sauberen Quellenangaben zum andern, weil ich subjektiv nicht den Eindruck habe, dass Alkoholiker bzw. Leute, die gern hochprozentigen Schnaps trinken, besonders übergewichtig sind.
Tschuess, Sven.
Hallo Sven,
Wie kommst du darauf, daß Alkohol dick macht?
Erzähl mal n bißchen über Deine Quelle.Gandalf sagt das Gegenteil. Ob er sich irrt?
Hab ich nicht!
Wenn Du den Link den ich gesetz hab gelesen hättest, hättest Du gelesen, daß Alk sehr wohl zu Fett umgewandelt wird!
a) Gerade Alkoholiker müßten dann besonders dick sein. Sind
sie aber nicht.
Das liegt weniger am Alk, sondern daran, daß viele Alkoholiker eine Mangelernährung haben. Und nach dem Prinzip der Minimumversorgung, kann alles im Überfluß vorhanden sein, aber wenn ein essentieller Faktor feht limitiert er.
und
b) Biertrinker sind dick. Aber wegen der weiblichen
Sexualhormone im Bier. (Kein Witz!)
Das stimmt so nicht ganz. Im Bier sind Substanzen, die östrogene Eigenschaften haben. Die kommen aus dem Hopfen. Spezielle Bier fördert aber bei extremen Konsum die Feminisierung.
Beides kann ich anekdotisch (allerdings nicht statistisch)
bestätigen.
Es gibt Statistiken (die ich leider nicht vorliegen hab), die belegen, daß durch Bierkonsum die Feminisierung früher, also bei geringerer Alkoholzufuhr, einsetzt als bei anderen alkoholhaltigen Getränken.
Das liegt wie gesagt an den östrogenähnlichen Substanzen. Normalerweise kommt es bei Alkoholkonsum erst dann zur Feminisierung, wenn die Leber deutlich geschädigt ist und mit den körpereigenen Östrogenen nicht mehr fertig wird.
Gandalf
Hi Christian,
so sehr ich Herrn Drösser normalerweise vertraue, hier irrt er!
Ein befreundeter Arzt arbeitet in der Psychiatrie und hat neben anderen Suchtkranken viel mit Alkoholikern zu tun.
Er sagt, daß man exzessive Biertrinker ziemlich gut von anderen Alkoholikern unterscheiden kann, weil sie viel schneller feminisieren. Die Brüste die diese Herren entwickeln sind echte und kein Fettgewebe!
Im Extremfall lactieren diese Brüste sogar, d.h. sie sondern Milch ab.
Andere Alkoholiker feminisieren zwar irgendwann auch, aber erst, wenn deren Leber ziemlich geschädigt ist und mit den körpereigenen Östrogenen nicht mehr klar kommen. Biertrinker brauchen keine kaputte Leber um zu feminisieren.
Gandalf
uppps, spät entdeckt…
Dein Posting exc…,
mein „dennoch“ bezog sich doch auf den WITZE Link…
Alles Gute
olli deranÖstrogenüberschußleidenmüsste
*wink*