Ich habe in Bio momentan eine Ringvorlesung, und einer der Profs hatte in seiner Präsentation ein Bild von einem (ausgestorbenen) Tier, das mich sehr fasziniert - allein der Kopf ist 1 Meter lang und wiegt 400 kg. Es sieht aus wie eine riesige Hyäne und war wohl der größte fleischfressende Säuger.
Aber wie das so ist - man merkt sich ja nicht alles. Ich habe also schlicht und einfach den Namen dieses Säugers vergessen. Die Infos zu dem Tier hatte der Prof aus einem Artikel von Geo. leider bin ich weder Abonent dieser Zeitschrift, noch weiss ich, in welchem Zeitraum dieser Artikel erschien. Und inzwischen macht ein anderer Prof die Vorlesung.
Also:
Wer kennt den Namen des größten fleischfressendes Säugers der je existiert hat, dessen Kopf 1 Meter lang und 400 kg schwer ist, und über den mal ein Artikel in Geo war?
Wieso Pottwal?
Der Blauwal ist viel größer und ernährt sich auch von tierischer Nahrung, nämlich Krill (Crustaceen). Ist er denn kein Fleischfresser, nur weil er seine Nahrung mit einem Filtrierprinzip erwirbt?!?
Wieso Pottwal?
Der Blauwal ist viel größer und ernährt sich auch von
tierischer Nahrung, nämlich Krill (Crustaceen). Ist er denn
kein Fleischfresser, nur weil er seine Nahrung mit einem
Filtrierprinzip erwirbt?!?
Das hängt wohl stark davon ab, wie man an die Sache ran geht. Klar ist, dass der Blauwal Phytoplankton, mithin tierische Nahrung, aufnimmt.
Allgemein werden aber bei den Cetacea nur die Odontoceti als „Fleischfresser“ bezeichnet. Eindeutiger wäre hier wohl der Ausdruck „carnivore Makrophagen“.
Wieso Pottwal?
Der Blauwal ist viel größer und ernährt sich auch von
tierischer Nahrung, nämlich Krill (Crustaceen). Ist er denn
kein Fleischfresser, nur weil er seine Nahrung mit einem
Filtrierprinzip erwirbt?!?
Das hängt wohl stark davon ab, wie man an die Sache ran geht.
Klar ist, dass der Blauwal Phytoplankton, mithin tierische
Nahrung, aufnimmt.
Allgemein werden aber bei den Cetacea nur die Odontoceti als
„Fleischfresser“ bezeichnet. Eindeutiger wäre hier wohl der
Ausdruck „carnivore Makrophagen“.
Tja, man müsste eben genau sein…
Bei Krill handelt es sich gerade nicht um Phyto-(=pflanzliches)plankton, ja vielleicht nicht einmal um tierisches, da die eigenständige Beweglichkeit dieser Biester gar nicht so ohne ist, dennoch könnten sie wahrscheinlich verdriftet werden. Wer sich gar nichts unter Kruill vorstellen kann, sollte freitags mal in Kiel in die Mensa, da gibt es manchmal die beliebte Krillschnitte…