Wie kann man feststellen, ob Holz mit Holzschutzmitteln behandelt wurde? Altholz/Bauholz darf nur verfeuert werden, wenn es nicht mit Holzschutzmitteln behandelt wurde. Andernfalls werden bei der Verbrennung irgendwelche Gifte frei. Welche Gifte das sind, weiß ich nicht. Was man im Fall der Kontaminierung tun muß, weiß ich leider auch nicht, etwa mit bestimmter Mindesttemperatur verbrennen oder Rauchgase filtern…
Es geht nicht um ein paar alte Bretter, sondern um die Nutzung von Bauholz in großen Mengen und als Dauerzustand. Gibt es eine Möglichkeit, in einer geschredderten oder zermahlenen Probe von altem, verwitterten Holz das Holzschutzmittel mit irgend bezahlbaren Labormitteln festzustellen?
kontaminiertes Holz ist nicht gleich kontaminiertem Holz. Während früher teilweise Schwermetallsalze zum imprägnieren verwendet wurden, sind es heute nur noch einfache Salze. Darüberhinaus gibt es Leimhölzer, lasierte und vieles andere. Bei der Verbrennung können Dioxine oder was weiß ich noch alles entstehen, die sich einfach nicht verbrennen lassen. Siehe: http://kds-nano.de/giftmuell.htm
Da du nun mit Sicherheit überlegst, wie man aus altem Holz seine eigenen Strom herstellen kann: Es gibt einige Möglichkeiten, dies auch mit kontaminiertem Holz zu tun und die Reste zu entsorgen. Ich hoffe, daß ein Chemiker näheres dazu schreiben möchte.
Leider kann ich dir im Moment aus rechtlichen Gründen nichts weiter darüber erzählen. Unsere Wissenschaftler haben auch eigene Entwicklungen, diese erfahre ich aber erst in zwei, drei Wochen. Fakt: gehen tut es.
Da du nun mit Sicherheit überlegst, wie man aus altem Holz
seine eigenen Strom herstellen kann…
Es geht mir nur um die Wärmeerzeugung für Gebäudeheizung. Reine Verbrennung, nichts weiter. Alles andere sind Wolkenkuckuksheime, die weit jenseits meiner Möglichkeiten und Absichten liegen. Dabei gehts mir auch nicht um die Heizung eines/meines EFH. Es sind Überlegungen über Machbarkeit und Genehmigungsfähigkeit einer größeren Anlage, die nur Brennstoff erzeugt. Die Nutzung von Bauholz für Heizzwecke ist praktikabel, wenn es eine Möglichkeit gibt, eine Kontaminierung selbst festzustellen. Ein externes Labor, das Versandwege und viel Zeit braucht, ließe die Sache scheitern. Ich will eigentlich nicht einmal wissen, mit welchem Stoff das Holz bearbeitet wurde, mir reicht es, zu wissen, ob es sich um Holz handelt und nichts als Holz. Reines Holz kann man schreddern und verheizen, kontaminiertes Holz nimmt man nicht an - so einfach stelle ich mir die Sache vor.
Viele Dinge kann mit bloßem Auge erkennen, dafür brauche ich keine Analysen. Einem bewitterten Balken sieht man aber nicht an, ob er früher mit Holzschutzmitteln getränkt/behandelt wurde. Um diese Erkennung geht es mir.
glaub es mir doch bitte endlich mal, daß es keine Wolkenkuckuksheime sind, aus biologischen Abfällen etwas zu erzeugen, mit dem man ohne großen Aufwand Strom+Wärme erzeugen kann. Kostenpunkt für 100kVA el. Leistung: komplett unter 40.000€. Die kannst du sogar einspeisen und es wird gefördert. Die Kontaminierung des Holzes ist dabei uninteressant.
Solche Anlagen existieren bereits, allerdings nur bei dem, der es entwickelt hat. Mal sehen, ob ich schlitzohrig genug bin, um da dran zu kommen Ich denke mal ja.
Andererseits gibts weitere Entwicklungen dazu.
das gesamte Thema ist, gelinde gesagt, sehr komplex!
Für einen Privatmann glaube ich, daß es kaum praktikable Möglichkeiten gibt, verläßliche Aussagen zu machen, ob und wenn ja womit ein Holz behandelt wurde; über ein ‚Wieviel‘ möchte ich erst recht nicht reden.
Mein Fazit, als jemand, der sich zwar mit Analytik etwas, mit diesem speziellen Thema allerdings wenig auskennt:
Hölzer, die in Verdacht stehen behandelt worden zu sein, sind als Brennstoff eher ungeeignet.
Neben der Problematik zu erfassen, was in den Hölzern ist, gibt es dann noch die Probleme mit der Verbrennung bzw. deren Kontrolle/Regelung und ggf. die Filtration der Abgase. Für Anlagen, die nicht mindestens im zweistelligen MW-Bereich arbeiten, sind die Aufwendungen m.E. nicht rentabel.