gestern las ich in einer Zeitung, daß Hummeln gemäß allen physikalischen Gesetzen eigentlich gar nicht fliegen können. Warum es ihnen dennoch möglich ist, wäre bis heute unerforscht.
Darüber würde ich gerne mehr erfahren. Für Eure Antworten vielen Dank im voraus!
warum sie fliegt weißt Du ja schon, aber nur so am Rande:
Wenn etwas klappt, obwohl die (bekannten) Naturgesetze ‚Nein‘ sagen, sollte man dringenst überlegen, selbige zu ändern, zu ergänzen oder zu verwerfen (frei nach Popper).
warum sie fliegt weißt Du ja schon, aber nur so am Rande:
Wenn etwas klappt, obwohl die (bekannten) Naturgesetze ‚Nein‘
sagen, sollte man dringenst überlegen, selbige zu ändern, zu
ergänzen oder zu verwerfen (frei nach Popper).
das macht mich nachdenklich. Eine fast schon philosophische Überlegung…
daß Hummeln gemäß allen physikalischen Gesetzen eigentlich gar
nicht fliegen können.
Solch unlogischen Nonsens schreiben nur Jornalisten,
die von Naturwissenschaften sowieso fast nie Ahnung haben
und beim Abschreiben von Texten noch 5 Fehler reinproduzieren.
Richtig hätte es vieleicht heißen sollen, daß mit den bekannten
Modellen der Hummelflug nicht erklärt werden kann.
Warum es ihnen dennoch möglich ist, wäre bis heute
unerforscht.
Das wurde ja wohl schon widerlegt.
Nun gibt es eben verbesserte Modelle, die das Ganze auf
Grundlage der immer noch gleichen physikalischen
Gesetzmäßigkeiten erklärt.
Gruß Uwi
daß Hummeln gemäß allen physikalischen Gesetzen eigentlich gar
nicht fliegen können.
Solch unlogischen Nonsens schreiben nur Jornalisten,
Hallo !
Ich will ja nicht stänkern, aber das ist jetzt das Zweitemal, wo Du Journalisten so falsch schreibst, aber behauptest, sie könnten nicht mal einen Text abschreiben.
Gruß Max, der auch fiehle Fehler macht, und da lieber den Mund hält.
nu mach mal langsam: Den Jornalisten können wir immer noch als Tippfehler durchgehen lassen. Was ich viel schlimmer finde, sind die „Journalisten“ (nicht nur, aber vor allem bei den Privatsendern), die dauernd von „Dschorrnalisten“ schwätzen.
Ich mach ja langsam, aber wer über die Rechtschreibung einer ganzen Berufsgruppe lästert, sollte nicht mehrmals ein und dasselbe Wort falsch schreiben. Dann ist es wohl kein Tippfehler mehr.
gruß ma
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Na prima …
… nu hast’e 'nen Tipfehler gefunden.
Den lege am besten zu den anderen schon gefundenen.
Du darfst dann gern alle behalten.
Ich will ja nicht stänkern, aber das ist jetzt das Zweitemal,
wo Du Journalisten so falsch schreibst, aber behauptest, sie
könnten nicht mal einen Text abschreiben.
Fast täglich werden in Tageszeitungen Informationen aus
Wissenschaft und Technik abgedruckt, die meist veraltet
sind und dann durch journalistische Aufarbeitung so verfälscht
werden, daß mir die Haare zu Berge stehen.
Wenn dann in der unumgänglichen speziellen Rubrik
„Wissenschaft und Technik“ der Wochenendbeilage Halbwahrheiten,
wilde Therorien und esoterisches Geschwätz journalistisch in
kurzweiliger Form aufgearbeitet wird, kann ich das höchstens
noch zur Erheiterung lesen aber nicht zur Information.
Von sogenannten „Wissenschaftssendungen“ des Privatfernsehens
will ich da gar nicht reden, da werden eh nur einige
wissenschaftliche Aussagen mit potentiertem Schwachsinn
verquirlt und das dem Zuschauer als Sensationsmeldung serviert.
In letzter Zeit sind nicht mal mehr die öffentlich rechtlichen
Sender an eine gewisse Objektivität gebunden (mit einigen
Ausnahmen). Auch die stellen Aussagen von Wissenschaftlern auf
gleicher Stufe mit „Kapazitäten“ der Parawissenschaften dar,
ohne das eindeutig kenntlich zu machen.
Der Zuschauer kann sich da nach Gutdünken was raussuchen.
Gruß Max, der auch fiehle Fehler macht, und da lieber den Mund
hält.
Und dabei geht es mir nicht um Krümelkackerei oder
Rechtschreibfehler beim Schreiben das Textes,
sondern um grobe inhaltliche Verfälschungen oder
Verbreitung wilden Hypothesen als angebliche
„wissenschaftl. bewiesene Tatsachen“
Gruß Uwi
gestern las ich in einer Zeitung, daß Hummeln gemäß allen
physikalischen Gesetzen eigentlich gar nicht fliegen können.
Warum es ihnen dennoch möglich ist, wäre bis heute
unerforscht.
Hallo Michael,
in der Hoffnung, noch ein paar Wissenslücken füllen zu können, hier noch ein Antwort.
Hummeln können lediglich nicht nach den Gesetzen der „klassischen“ Aerodynamik fliegen, also eine solche, die die Luftkräfte aus einem Strömungsfeld der Luft um die Flügel herum berechnet, dessen Ausbildung sich mit der Zeit nicht verändert. Der sich aus dieser Umströmung der Flächen erreichbaren Auftriebskraft nach oben sind gewisse Grenzen gesetzt, die Insekten bei weitem überschreiten, gerade die Hummel mit ihren im Verhältnis zur Körpergröße ziemlich kleinen Flügeln.
Weil die Insekten aber sehr klein sind und sich ihre Flügel zwischen 50 und 1000 mal pro Sekunde bewegen (der Flugpionier Otto Lilienthal gewann seine Erkenntnisse der Aerodynamik aus der Beobachtung schwebender Störche), gab es lange Zeit wenig Wissen über den Insektenflug.
Das Geheimnis liegt (oder lag) in der Erkenntnis der Effekte der instationären Umströmung der Insektenflügel mit ihren komplizierten Flügelbewegungen. Diese Bewegungen wurden erstmals in den 70er Jahren durch Filmen von Insekten mit starker Zeitlupe untersucht. Die Bewegungen ähneln z.T. Händeklatschen und erzeugen sehr komplizierte Strömungsformen um die Flügel herum mit den bereits erwähnten Wirbeln. Die Effekte sind dabei sehr vielfältig; die Mechanismen sind z.B. bei Schmetterlingen oder Hummeln sehr verschieden, wie man anhand der unterschiedlichen Flügelformen und -bewegungen schon erahnen kann.
Die Kraftwirkung dieser instationären Flügelumströmung hat man in den 90er Jahren in England intensiv untersucht und viele Rätsel gelöst. Da gab es dann auch richtige Modellversuche („Windkanalversuche“) mit mechanischen Flügelmodellen.
Das schönste an der Geschichte ist doch eigentlich, dass man auch im ausgehenden zwanzigsten Jahrhundert der Natur immer noch neue grundlegende Geheimnissse entlocken konnte, obwohl man schon lange mit Mach 3 durch die Luft fliegt und sich für so wahnsinnig schlau hält Insekten hat es schon lange vor Vögeln gegeben.