Re^3: Enten und Oberflächenspannung....
Hallo Gandalf,
erstmal Danke für deine schnelle Antwort.
Aber ist eine Ente nicht auch so leichter als Wasser? d.h sie
müsste sich auch ohne starke Schwimmbewegungen über Wasser
halten können (wenn wir hier von einer Gründelente und nicht
von einer Tauchente ausgehen).
Außerdem dauert es eine ganze Weile, bis sich die Talgschicht
um die Federn aufgelöst hat, und außerdem werden die Federn ja
auch noch dorch eine Art "Reißverschluss" zusammengehalten.
Wenn mann Enten längere Zeit (paar Monate) in Volieren hällt ohne "Bademöglichkeit", hören sie auf Ihr Gefieder ein zu fetten. Sie sehen ganz normal aus, aber wenn man sie dann an einen See lässt saugt sich das Gefieder tatsächlich voll wie ein Schwamm. Sie können allerdings immer noch Schwimmen, liegen aber sehr tief im Wasser, es schaut fast nur noch Hals und Kopf herraus. Sollange es aber einigermassen Warm genug ist macht ihnen das nichts aus, sie fangen wieder an sich zu putzen und das Gefieder dabei ein zu fetten und schwimmen (am nächsten Tag)wieder ganz normal.
Das habe ich schon des öfterren erlebt (arbeite im Zoo)
Übrigens auch bei Tauchenten, die sind immernoch ein bischen leichter als Wasser.
Es stimmt auch das sich das Gefiederfett nur sehr schwehr raus waschen lässt, ein bischen Seife im Wasser reicht da nicht, da müsste mann schon ordentlich schruppen.
Das "Reisverschlussprinzip" hat allerdings nichts damit zu tun, es macht das Gefieder nicht wasserdicht.