worin liegt der Grund, dass Marantaceae nachts eine spezielle Schlafstellung einnehmen? Dient es ihrem Schutz, wird so ein besserer Gasaustausch gewährleistet?
Ein Versuchsergebnis, das ich ebenfalls nicht deuten kann: Maranta leuconeura (tropisches Amerika) führt die Blattbewegungen scheinbar aktiver aus als ihre Verwandten Thaumatoccus (Afrika) und Donax (Malaysia). Warum?
worin liegt der Grund, dass Marantaceae nachts eine spezielle
Schlafstellung einnehmen? Dient es ihrem Schutz, wird so ein
besserer Gasaustausch gewährleistet?
Ein Versuchsergebnis, das ich ebenfalls nicht deuten kann:
Maranta leuconeura (tropisches Amerika) führt die
Blattbewegungen scheinbar aktiver aus als ihre Verwandten
Thaumatoccus (Afrika) und Donax (Malaysia). Warum?
Hallo Hans-Jürgen,
ich nehme an, dass diese Nyctinastien (Schlafbewegungen) dem Schutz der Blattspreite dienen. Da nachts keine Assimilation stattfinden kann, klappt die Pflanze ihre „Sonnensegel“ weg oder rollt sie auf. Dadurch wird die Angriffsfläche für Wind und Regen wesentlich verringert.
zum Schutz der Blätter scheint die logischste Lösung zu sein, denke ich auch mal.
Was mir aber gerade mal auf den Nägeln brennt: In mehreren Büchern wurde mir Maranta leuconeura als empfindliche Warmhauspflanze vorgestellt… Alle meine „Grünlinge“ sind aber äusserst hart im Nehmen muss ich sagen.
Die Wuchern ohne Ende, den ganzen Sommer blühen die wie blöd und in einem Winter ist mir eine mal an einem (einfach Glas) Fenster angefroren. Nach dem Auftauen hat sie geblüht
Mittlerweile stehen Sie an einem Westfenster (vorher Süd) und fangen grad wieder an zu blühen… 3 Blütchen warens schon.
Wie sehen die Erfahrungen mit Maranta leuconeura so aus bei euch?