'Ein Königreich für den Dachs'

Grade bei ARD (eine ursprüngliche Sendung vom MDR):

Tiere und Vorratslager und Raub und „Eigentum“.

An Biologen und biologisch bewanderte:

Welche Tiere kennt ihr, die Vorratslager anlegen oder auch nur Beute(reste) „vergraben“ für „bald“?
Und welche Tiere, die darauf ausgerichtet sind, Lager von anderen zu plündern? (im Film eben konnte man zB Sperber sehen).
Natürlich sind Tiere, die solche Lager angelegt haben, „böse“ wenn diese von anderen geplündert werden. Und Biber, wenn ihre mühsam gebauten Dämme zerstört werden.
Und wenn andere Tiere diese Lager „nur“ finden? Und als Fund ihr eigen „erklären“?
Und wie ist es, wenn früher menschliche Gemeinschaften Vorratslager (von zgT gefundenen Gegenständen) angelegt haben, und diese dann von anderen „gefunden“ werden? Wem „gehören“ die dann? Sind „Eifersucht“, Neid und Kriege so nicht „natürlich“ angelegt?
Gibt es „Vorratsbildung“ im Ansatz eigentlich auch bei Pflanzen?
Ich bitte um möglichst kreative phantsaievolle Antworten von wirklich kompetenten Amateuren (=Liebhabern) und daß sich Leute, die sowieso gar keine Fragen mehr haben, sich Beiträgen zu enthalten.

Diese Frage scheint mir übrigens auch ein ganz anderer Aspekt des Themas „Höhlen und Kiddies“ (in Psychologie) zu sein. Haben wir dort nicht auch so eine Art „geheimes Lager“??? Ob es nun ein wirkliches Lager für „Schätze“ ist, oder auch nur eine Lager"stätte", wie „in unserer Höhle“?

Krüßlischätze, moin, manni

Hallo,

weiß nicht ob Dir das weiterhilft. Ein Leopard futtert soviel von seiner Beute, wie er nur kann, den Rest schleppt er auf einen Baum um seine Beute vor den Hyänen zu schützen, gegen die er keine Chance hätte.
Ein Krokodil verstaut den Rest seiner Mahlzeit auch unter Wasser, damit sie schön weich wird für das nächste Häppchen.

Eichhörnchen, vergraben ihr Gut, ohne genau zu wissen, wo es liegt, und sie sind Feinschmecker. Eier oder geschlüpfte Küken sind Delikatessen für sie.

Gruß
Maja

PS kein Tier in freier Wildbahn, wird seinen Fang weiter verteidigen, wenn das Beschützen mehr Aufwand bereitet, als es zu fangen und zu erlegen.

Gibt es „Vorratsbildung“ im Ansatz eigentlich auch bei
Pflanzen?

Hallo, Manfred,
Aber ja: Sukkulenten speichern Wasser, Kartoffeln speichern Zucker/Stärke ebenso wie Rüben und Zwiebelgewächse. Leguminosen speichern Stickstoff … Die Reihe ließe sich noch weiter fortsetzen.
Gruß Eckard.

Suchen, nicht finden!!!
Danke, Eckard,
mich interessiert aber vor allem, ob auch Pflanzen etwas „für die Not speichern“. (also im Ansatz "teleologisch; „Spare in der Zeit, dann hastus in der Not“). Ich frage also etwas über „Selbstregelungsmechanismen“ wie z.B. Osmose hinaus.
Die ja sicherlich auch schon „Ansätze eines Lebens"triebes“ darstellen t u e n.
In diesem Zusammenhang noch eine Detail-Zusatzfrage:
Wie wird eigentlich die für die Menschen früher sehr positve, da konservierende (also kühlschrankersetzende) „wasserbindende Kraft“ von Salz chemisch-molekular (dipolich) bewirkt?

Und danke auch an Maja!

Mich interessiert v.a. der Aspekt des „Findens“ von Vorräten als u.a. Grund für „Mißverständnisse“ (Kriegs- Auslöschhandlungen).

Wenn ein hungerndes oder auch nur Ruhm-geiferndes Volk ein Vorratslager eines abwesenden anderen Volkes findet und es (warum denn nicht??) aufbraucht - deshalb aber das zurückgekehrte andere darben muß - womöglich auch noch in einer „Höhle“, wo sich beide heimisch/geborgen fühlen: was hat das mit „der natur des Eigentums“ zu tun?
Klar, die Montanzone hatten weder „die Deutschen“ noch „die Franzosen“ gefunden"!
Und wenn ich einen Stéin zu einem Messer bearbeite und irngwo aufbewahre, dann isses eher „meines“ als gar keim seines!
(Gerade weil garkeiner da ist, wenn und solange ich bin aber keiner anderes da ist.
Ich wende mich aber auch mit diesem meinen posting in erster Linie gegen die moralisch strafbar verwerfliche ultramoderne Werbeparole: „finden, nicht suchen!“.
Muß ich das tatsächlich jetzt immer noch näher erläutern?
Mich interessieren keine zeitig genießenden aussen hinteren Winkeln!!!
Viel wichtiger übrigens als das „sorry“ finde ich persönlich das „Bitte“. Und natürlich auch das „Danke“.
Möglichst über die bloße (meist leere, aber immerhinundher!) Redewendung hinaus.
Danke fürs Lesen!
Bis hierher!

Krüßli, moinmoin, manni