Re: Osmoregulation -> ADH; RAAS
hi!
raas hemmt adh nicht, vielmehr unterstützen sie sich gegenseitig! "gegenspieler von raas sind anp,bnp,cnp!
durstgefühl wird von adh reguliert es kommt durch adh zum wasserrückstrom dh zur verringerung der osmolarität (mmol/l, und nicht osmolalität mmol/kg)!!!!!!!!!
durch raas kommt es mittels aldosteron zum na retention, und damit zur erhöhung der osmolarität mit nachfolgendem wassereinstrom aus dem gewebe (austrocknung der zellen!) in der not des extremen durstens ist dies vernachlässigbar vielmehr kommt es durch raas zur blutdrucksteigerung (va angiotensin II, aber auch renin und aldosteron) dh raas ist für den druck(minimaler perfussionsdruck für die peripherie zur versorgung des hirns) verantwortlich und adh in dem fall für den wasserhaushalt!!!!
noch ein gedanke: durch dursten steigt die osmsolarität kaum(erst terminal durch retentionswerte) vielmehr ist durst (in der späten phase) ein mangel an wasser UND elektrolyten, das gesamtverhältnis bleibt konstant, weil es immer wieder zum ausgleich kommt!!!! grund: durch atmung und perspiratio insensibilis verlieren wir h2o, welches endogen durch zellatmung (verlangsamte knallgasreaktion) fast ausgeglichen wird, der eigentliche verlusst durch schwitzen, faeces und harn ist normoton(im extremen ist der harn stark hyperton=maximal konzentriert), wir verlieren wasser und e-lyte gleichermaßen,....eine leichte hyperosmolarität bleibt bestehen (unabhängig vom wasser-salz haushalt durch verminderte ausscheidung der retentionswerte:harnstoff,... hat nichts mit raas und adh zu tun)
folge:dehydration, exsikkose, goldblatt effekt m renaler hpertonie und minderperfusion mit terminaler niereninsuffizienz, koma,...
therapie: isoosmolare lösungen ("wasser und salz")
ich hoff das passt so, und klingt für dich nicht widersprüchlich,
viel spass beim nachdenken, gerwin