Dampfgenerator fürs Labor

Von: , Frage gestellt am Di, 15. Jul 2003

Hallo,

kennt jemand eine Gerät, oder hat mal eine Anordnung gebastelt, mit der sich überhitzter Dampf von organischen Lösemitteln herstellen lässt? Ich bräuchte einen Gasstrom von ca. 130 °C mit 3 bar, Ethanol, Volumenstrom ist eigentlich egal. Der Aldrich Katalog enthält - natürlich - nichts passendes.

Gruß, Claudia

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 21 Minuten 0 hilfreich
    Re: Bastelstunde

    Hallo Claudia,
    kennt jemand eine Gerät, oder hat mal eine Anordnung
    gebastelt, mit der sich überhitzter Dampf von organischen
    Lösemitteln herstellen lässt? Ich bräuchte einen Gasstrom von
    ca. 130 °C mit 3 bar, Ethanol, Volumenstrom ist eigentlich
    egal. Der Aldrich Katalog enthält - natürlich - nichts
    passendes.

    im Organikum wird eine Apperatur angegeben, mit der überhitzter Wasserdampf hergestellt werden kann.
    Mit entsprechenden Bauteilen sollte auch ein oranisches Lösemittel überhitzt werden können, allerdings wollte ich nicht in unmittelbarer Nähe einer solchen Apperatur stehen, weil es doch sehr unangenehm ist, wenns kracht.

    Ansonsten könnte ich mir folgendes vorstellen:
    Mit einer HPLC-Pumpe Ethanol durch eine GC- oder HPLC-Stahlsäule pumpen, die in einem Ölbad mit entsprechender Temperatur hängt (als Spirale), der Druck sollte sich über die Temperatur einstellen.
    Mit ein paar Ventilen sollte es klappen, entsprechende Bauteile sind für die HPLC schließlich Standart.

    Gandalf

    • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
      Re^2: Bastelstunde

      Hallo Claudia,
      kennt jemand eine Gerät, oder hat mal eine Anordnung
      gebastelt, mit der sich überhitzter Dampf von organischen
      Lösemitteln herstellen lässt? Ich bräuchte einen Gasstrom von
      ca. 130 °C mit 3 bar, Ethanol, Volumenstrom ist eigentlich
      egal.
      im Organikum wird eine Apperatur angegeben, mit der
      überhitzter Wasserdampf hergestellt werden kann.
      Mit entsprechenden Bauteilen sollte auch ein oranisches
      Lösemittel überhitzt werden können, allerdings wollte ich
      nicht in unmittelbarer Nähe einer solchen Apperatur stehen,
      weil es doch sehr unangenehm ist, wenns kracht.

      Hallo, Gandalf,

      ja, das ist das Problem. Es geht um eine Anweisung, die ich an ein externes Labor weitergebe, und wenn's kracht, arbeiten die garantiert nie wieder mit mir ;-). Es sollte eher ein "Topf" oder eine "Bombe" wie ein Sicomatic sein, Heizung drin, Druck- und Temperaturfühler eingebaut, oben eine Verschraubung, und dann anschalten und vergessen. Es macht nichts, wenn das Gerät ein wenig teurer ist.

      Andere Leute machen doch auch Messungen unter Druck, z. B. für Reaktoren, Katalyse, etc., da habe ich gedacht, es gibt vielleicht eine Standardapparatur für so etwas. Ansonsten könnte ich mir folgendes vorstellen:
      Mit einer HPLC-Pumpe Ethanol durch eine GC- oder
      HPLC-Stahlsäule pumpen, die in einem Ölbad mit entsprechender
      Temperatur hängt (als Spirale), der Druck sollte sich über die
      Temperatur einstellen.
      Mit ein paar Ventilen sollte es klappen, entsprechende
      Bauteile sind für die HPLC schließlich Standart.
      Sicher, kann ich aber kaum als Auftrag rausgeben, so ein Verfahren...

      Gruß, Claudia Gandalf

      • Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Wenns was kosten darf ;-)

        Hi Claudia,

        es gibt Hersteller von Laborautoklaven (z.B. Büchi), die Dir entweder so was zusammenbauen, oder Du nimmst einen solchen Autoklaven (beheizbar) mit einem regelbaren Ventil und fertig ist die Laube.

        Solche Sachen spielen sich aber in den Preisregionen eines Klein- bi Mittelklassewagens ab.

        Altenativ könntst Du versuchen bei Gebrauchtsachenhändlern einen Autoklaven zu kaufen (z.B. http://www.labexchance.de), das sollte um einiges billiger werden.

        Gandalf

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