neulich war im TV ein Beitrag über eine umweltfreundliche Beheizung eines Hochhauses.
Zunächst wurde die Abwärme einer Fabrik benutzt, um ein bestimmtes Salz (ich meine, es war eine Art von Salz) zu erwärmen und verflüssigen. Dieses Salz wurde dann von einem Lastwagen in einem großen Transportcontainer zu dem Bürohochhaus gebracht. Dort angekommen, wurde das Salz in das Haus gepumpt und lieferte dort für einen halben Tag ausreichende Heizenergie. Zwei Salzlieferungen dieser Art reichten also für einen Tag (Heizung und Warmwasser).
Leider weiß ich nicht mehr, um was für eine Art von Salz es sich dabei gehandelt hat. Würde sich dieses Salz nicht auch prima für den normalen Einfamilienhaushalt eignen, anstelle eines großen und wartungsintensiven Wasserbehälters?
Zunächst wurde die Abwärme einer Fabrik benutzt, um ein
bestimmtes Salz (ich meine, es war eine Art von Salz) zu
erwärmen und verflüssigen. Dieses Salz wurde dann von einem
Lastwagen in einem großen Transportcontainer zu dem
Bürohochhaus gebracht. Dort angekommen, wurde das Salz in das
Haus gepumpt und lieferte dort für einen halben Tag
ausreichende Heizenergie. Zwei Salzlieferungen dieser Art
reichten also für einen Tag (Heizung und Warmwasser).
Hallo !
Solche Wärmespeicher sind doch nichts Neues!
Leider weiß ich nicht mehr, um was für eine Art von Salz es
sich dabei gehandelt hat. Würde sich dieses Salz nicht auch
prima für den normalen Einfamilienhaushalt eignen, anstelle
eines großen und wartungsintensiven Wasserbehälters?
Klar, wenn Du einen Lieferanten findest, der Dir jeden Tag Salz in flüssiger Form ins Haus liefert. Nur - wo findest Du den???
Und dann! Nach der Abgabe der Wärme ist es wieder fest und wo ist es dann gelagert? In einem Tank? Dann mußt Du also das Salz wieder aufheizen, um es transportieren zu können. Oder werden im Haus bei der Wärmeabgabe Salzbriketts hergestellt, die dann wieder mühselig aufgeladen und abtransportiert werden müssen???
Oder entsorgst Du das Salz? Was das wohl kostet??
Vergiß alle diese Dinge! Es gibt so viele interne Wärmegewinnungs- und -erhaltungsmethoden, die innerhalb eines Kreislaufes funktionieren, aber nicht in der Öffentlichkeit.
Hallo,
das geht mit Salmiaksalz, auch Fixiersalz genannt, vielleicht auch mt anderen Salzen. Durch Hitze wird es verflüssigt. Beim Abkühlen verfestigt es sich aber nicht wieder. Ein Teil der Wärmeenergie bleibt also in der Materie „stecken“. Diese wird erst durch das Kristallisieren wieder frei. In meinem Kosmosexprimentierkasten, von vor 35 Jahren, oder so, hieß es: „Das vergessliche Salz“
Der neuerliche Kristalisationsprozess wird durch hinzufügen eines „Keimes“ angeregt. Es reicht ein winziges Korn, des Salzes, in die Flüssigkeit zu werfen, schon geht von diesem die Verfestigung aus und die Masse erhitzt sich schlagartig.
Die Wärme wird durch den Übergang des Agregatzustandes, vom flüssigen zum festen, frei.
Es gibt, in Baumärkten, bei Conradelektronik, ja sogar mal bei Tschibo, Taschenhandwärmer. Ein geschlossenes Folienkissen, das im kochenden Wasser erhitzt wird. Darin befindet, neben dem Salz ein „Knackfrosch“, ein kleines Blech das schlagartig umschlägt, wenn man draufdrückt. Dieser Impuls reicht auch um den Verfestigungsprozess zu starten.
Um das im großen Stil zu betreiben, könnte ich mir vorstellen dass es Tanks, mit Wärmetauscher, geben könnte, die dann, nach Bedarf getauscht werden. Also per LKW vom Wärmeerzeuger zum Verbraucher, und umgedreht, gebracht werden.
Als Nichtfachmann sehe ich aber keine große Zukunft für dieses System.
Gruß
Stefan mit f
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