ich bräuchte eure Hilfe, ich komme bei folgender Aufgabe nicht weiter und ich muss sie bis mittwoch lösen und vortragen BITTE HELFT MIR !
„Der Rettichkohl wurde 1928 von Karpechenko gezüchtet. Die Kreuzung zwischen Kohl und Rettich ist möglich und ergibt kräftige Hybriden mit großen unbehaarten Blättern, die Kohlblättern ähnlich sind. Die Blüten sind üppig, aber unfruchtbar. Diese Hybriden besitzen wie ihre Eltern 18 Chromosomen: 9 vom Rettich und 9 vom Kohl. Die Pollenkörner sind steril. Einige der hybriden Pflanzen waren jedoch fruchtbar und ergaben Samen. Die zytologische Untersuchung zeigte, dass aus diesen Samen tetraploide Individuen mit 36 Chromosomen hervorgingen… Die tetraploide Pflanze ist groß und fruchtbar … Die Nachkommen zeigen keine Aufspaltung, sie sind stabil. Es handelt sich also um eine neue Art, den Rettichkohl, den Karpechenko mit dem wissenschaftlichen Namen Raphanobrassica bezeichnete. Die tetraploide Pfalnze ist in ihren Blättern vor allem dem Rettich, in ihrer Wurzel dem Köhl ähnlich. Sie besitzt keinen Nährwert…“
Aufgabe:
Erstellen sie für die im obigen Zitat beschriebenen Vorgänge, ausgehend von der Kreuzung zwischen Kohl und Rettich, eine zeichnerische Darstellung! Verwenden Sie als Symblol für die neun Rettich-Chromosomen einen schwarzen Strich, für die 9 Kohl-Chromosomen einen roten Strich.
Erläutern sie die Zeichnung!
Begründen sie, weshalb a) die Hybriden aus Rettich und Kohl unfruchtbar sind und b) der Rettichkohl fruchtbar ist.
Tertraploide Indivdueen können auf verschiedene Weise entstehen. Beschreiben sie eine Möglichkeit.
Über schnelle und kompetente Antwort wird gebeten!
wenn Du etwas nicht verstehst, so frage danach. Dieses Forum ist nicht da, Hausaufgaben zu erledigen. Da könntest du mal in hausaufgaben.de oder hausarbeiten.de nachsehen. Wenn du bis Mittwoch Zeit hast, bietet es sich auch an, deinen Lehrer zu fragen, ob er dir ein Hilfestellung geben kann. Ansonsten findest du alle Infos in den Schulbüchern (Linder und dieses dünnere Heft zur Genetik - hab den Namen vergessen).
ich habe schon alle Bücher durch und weiss nicht weiter…
Deshalb bitte ich ja auch um eure Hilfe!
Hallo,
was Jochen ausdrücken wollte ist, daß Du hier keinen finden wirst, der Dir Deine Aufgaben erledigt. Wozu hier allerdings sehr viele bereit sind, ist Hilfe zu leisten.
Konkret: So lange Du hier lediglich eine Aufgabe ins Forum stellst, wirst Du nur Antworten wie von Jochen erhalten. Konkrete Fragen werden aber mit viel Mühe beantwortet.
Also teile uns mit was Du nicht verstehst, wo Dein „Hänger“ liegt. Was hast Du verstanden, wo bist Du Dir unsicher bez. Deines Verstehens?
Aber eine offensichtlich abgetippte Aufgabe wird Dir hier nur in Ausnahmefällen beantwortet werden. Die meisten Mitglieder dieses Forums halten rein gar nichts davon, einem Schüler die Aufgaben zu lösen - dazu ist hier das Durchschnittsalter zu hoch…
ich habe schon alle Bücher durch und weiss nicht weiter…
Deshalb bitte ich ja auch um eure Hilfe!
ja, aber schau mal: eine Frage einfach zu posten und auf Antwort darauf zu warten, zeigt doch, daß sich der Fragende noch garnicht damit auseinandergesetzt hat (zumindest sieht das für mich so aus - das muß jedoch keinesfalls der Wahrheit entsprechen und soll keine Unterstellung sein). Wenn sich jemand vorher eingehend mit der Frage beschäftigt hat, sieht er doch, wo die Probleme liegen. In deinem Fall zB solltest du verstanden haben, wie die Meiose funktioniert und was bei der Befruchtung passiert und wie die Mitose geht. Hast du das? Dann spiel den Fall doch einfach durch, schon hast du die Lösung. Oder du bleibst bei einem Detail stecken und kommst nicht weiter: dann stell diese Frage hier und du bekommst sicher geholfen! Nochmal um das klar zu machen: Wenn du schon im Ansatz nicht versteht, was mit der Frage gemeint ist, dann geh die Kapitel über Mitose/Meiose im Schulbuch nochmal gründlich(!) durch.
Ich helfe dir gerne, wenn du ein sachliches Problem hast. Das Lösen einer Aufgabe zählt nicht dazu - und weiterhelfen kann ich dir nicht, wenn du nicht schreibst, was konkret dein Problem ist (außer „die Aufgabe eben“…).
zu 1) ich habe Probleme diese Kreuzung „bildlich“ also mit Strichen bzw. Symbolen darzustellen
zu 2) Der Rettichkohl ist doch fruchtbar, da er mehr Chromosomensätze hat als die Hybride aus Rettich und Hohl. (mehr fällt mir nicht ein)
zu 3) welches konkrete Beispiel kann ich denn nennen wo Tetraeder vorkommen. (bei der meiose ist dies doch der fall auch oder?)
zu 1) ich habe Probleme diese Kreuzung „bildlich“ also mit
Strichen bzw. Symbolen darzustellen
Na, ein Chromosom = ein Strich (|). Ich verstehe nicht ganz, wo das Problem ist.
Ich habe das früher so gemacht:
Ein Chomatid oder ein 1-Chromatid-Chromosom = 1 Strich (|)
Nach der DNA-Verdopplung (Interphase) gibt es jedes Chromatid 2x, allerdingst zusammenhängend in einem 2-Chromatid-Chromosom, welches ich durch zwei überkreuzte Striche dargestellt habe (X).
Das zwei Chromosomen homolog sind, habe ich durch die Nähe angedeutet; zwei homologe 2-Chromatid-Chromosomen habe ich also durch zwei sich überlappende X dargestellt.
Eine doppelt-diploide Zelle mit (n=5) hat also 5X-Päärchen, nach der 1.Reifeteilung sind’s jeweils 5 einzelne X und nach der 2.Reifeteilung sind’s je 5 |.
zu 2) Der Rettichkohl ist doch fruchtbar, da er mehr
Chromosomensätze hat als die Hybride aus Rettich und Hohl.
(mehr fällt mir nicht ein)
Die Meiose funktioniert nur korrekt, wenn jedes Chromosom einen homologen Partner hat. Möglicherweise sind die Chomosomen von Rettich und Kohl zum Teil nicht homolog. Identische Chomosomen sind immer homolog. Die Anzahl ist also nicht das Entscheidende, sondern daß nach der Non-disjunction praktisch zu jedem Chromosom ein homologes „erzeugt“ wurde.
zu 3) welches konkrete Beispiel kann ich denn nennen wo
Tetraeder vorkommen. (bei der meiose ist dies doch der fall
auch oder?)
Achtung, es waren Tetra ploide gemeint, nicht Tetraeder!
Neben dem beschriebenen Beispiel entstehen Polyploidien auch durch Seggregationsfehler in der Meiose, und zwar beim Männlein oder beim Weiblein und bei der 1. oder der 2. Reifeteilung. Dabei müssen zwei solche Fehler in Serie passieren. Würde nur ein Fehler passieren, ist das Kind triploid.
Noch was …
Alles richtig, was Du schreibst, Stefan.
Hinzu kommt noch, dass wir ja (fast) alle erfahren haben, dass eine Hilfe, die kopierbare Lösungen liefert, keine wirkliche Hilfe ist.
Denkanstöße liefern, Hilfestellung in Detailfragen sind ok, weil der Fragesteller dann wirklich etwas lernt, etwas behält.
Vorgefertigte Antworten aber sind ebenso schnell vergessen, wie die Frage gestellt wurde.
Grüße
Eckard.
Hallo gigi:
Hier ein Info-Typ zur 3. Aufgabe: Weizen wurde von diploid über tetraploid auf hexaploid hochgetrimmt. Hartweizen ist meines Wissens
tetraploid. Eine Methode um tetraploiden oder hexaploiden Weizen herzustellen war folgende: Bei diploidem Urweizen wurde bei der Meiose (2. Zell- od. Reduktionsteilung) die Chromosomen-Tetrade mit Colchicin (dem Gift der Herbstzeitlose) blockiert, wodurch heute gebräuchlicher tetraploider und hexaploider Weizen gezüchtet wurde, der wie Du weisst recht nahrhaft ist. Ich hoffe Dir mit diesem Hinweis Mut zur weiteren Bearbeitung deiner Aufgabe vermittelt zu haben.
MfG
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo gigi:
Hier ein Info-Typ zur 3. Aufgabe: Weizen wurde von diploid
über tetraploid auf hexaploid hochgetrimmt. Hartweizen ist
meines Wissens
tetraploid. Eine Methode um tetraploiden oder hexaploiden
Weizen herzustellen war folgende: Bei diploidem Urweizen wurde
bei der Meiose (2. Zell- od. Reduktionsteilung) die
Chromosomen-Tetrade mit Colchicin (dem Gift der
Herbstzeitlose) blockiert, wodurch heute gebräuchlicher
tetraploider und hexaploider Weizen gezüchtet wurde, der wie
Du weisst recht nahrhaft ist. Ich hoffe Dir mit diesem Hinweis
Mut zur weiteren Bearbeitung deiner Aufgabe vermittelt zu
haben.
MfG
Hallo Paul,
die von dir dargestellte Evolution des Hartweizens will ich so nicht stehen lassen. Hartweizen ist seit Jahrtausenden bekannt. Und damals wußte noch niemand etwas von der Wirkung von Colchizin geschweige denn von der Meiose.
Einen kurzen Überblick über die Evolution des Weizens findet man hier: http://web.utk.edu/~bcannon/
(in english)