im brett essen & trinkkultur wurde über die giftigkeit von grünen tomaten berichtet. aber auch, daß alle nachtschattengewächse solanin enthielten.
ist dem wirklich so, gibt es unterschiede oder muss man das differenziert betrachten?
nachtschattengewächse solanin enthielten.
ist dem wirklich so, gibt es unterschiede oder muss man das
differenziert betrachten?
Hallo, Strubbel und Eva,
natürlich ist das differenziert zu betrachten. Die für uns wichtigen Kulturpflanzen Tomaten und Kartoffeln enthalten Solanin (in unterschiedlicher Konzentration in unterschiedlichen Pflanzenteilen).
Die Nachtschattengewächse zeichnen sich durch eine Vielzahl an verschiedenen Inhaltsstoffen aus, die meist zu den Alkaloiden (z.B. Atropin, Scopolamin, Solanin) und Steroidverbindungen (so Solasodin bei Solanum laciniatum und S. aviculare - Känguruh-Apfel, die zur Gewinnung der Grundstoffe zur Herstellung von Corticosteroiden - Nebennierenrindenhormonen angebaut werden) gehören. Seit alters und in verschiedenen Kulturräumen werden Nachtschattengewächse wegen ihrer narkotischen oder halluzinogenen Wirkung als Rausch-, Zauber- oder Hexenpflanzen genutzt.
(aus http://www.tu-darmstadt.de/fb/bio/bot/solanaceae/ )
s.auch http://www.m-ww.de/pharmakologie/drogen/nachtschatte…