Ihr kennt doch bestimmt alle das bohrsche Atommodell. Und jeder weiß doch, dass die Schalen mit K,L,M… u.s.w. bezeichnet werden. Aber warum zum Teufel hat Bohr die Schalen mit K angefangen zu bezeichnen und nicht z.B. mit A oder 1 oder wie auch immer?
wenn ich mich recht erinnere, kommt das von den Spektroskopikern.
Bohr nahm bestimmte Linien des Wasserstoffspektrums bei seinen Berechnungen als Grundlage und die Abstände (glaube ich) der Linien wurde von den Spektroskopikern mit Buchstaben bezeichnet, die Bohr einfach übernahm.
Aber sicher bin ich mir das nicht mehr, die Vorlesung ist recht lang her
die Buchstaben K, L, M etc. duerften gewaehlt worden sein, um Verwechslungen mit Termsymbolen atomarer Zustaende zu reduzieren.
Oft taucht auch die Frage nach den Namen der s-, p-, d- und f-Orbitale auf. Hierzu habe ich folgendes gefunden:
The orbital names s, p, d, and f stand for names given to groups of lines in the spectra of the alkali metals. These line groups are called sharp, principal, diffuse, and fundamental.
Das aber nur so zusaetzlich,
Gruss Henning.
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Also das mit s, p, d und f ist mir klar. Nur warum ausgerechnet mit „K“, das ist ja die Frage. Ach! Und kannst du mir mal die atomaren Zustände erklären? Die sind mir nicht ganz geläufig. Wäre nett
Also das mit s, p, d und f ist mir klar. Nur warum
ausgerechnet mit „K“, das ist ja die Frage. Ach! Und kannst du
mir mal die atomaren Zustände erklären? Die sind mir nicht
ganz geläufig. Wäre nett
das ist wirklich ein recht weites Feld! Kannst Du Deine Frage vielleicht ein wenig eingrenzen??? Schliesslich will ich hier jetzt keine Kurzvorlesung halten
das ist wirklich ein recht weites Feld! Kannst Du Deine Frage
vielleicht ein wenig eingrenzen??? Schliesslich will ich hier
jetzt keine Kurzvorlesung halten
Atomzustaende gliedern sich in Grund- und angeregte Zustaende des AtomKERNS (z. B. Kernspin) und in Grund- und angeregte Zustaende der ELEKTRONEN, die den Kern „umkreisen“. Aufgrund der Schroedinger-Gleichung ergibt sich eine Quantelung all dieser Zustaende diskreter (und nicht kontinuierlicher) Energie. Diese Engergieunterschiede aeussern sich in den Absorptions- bzw. Emissionsspektren, die fuer jedes Atom charakteristisch sind (z. B. die starke gelbe Natrium-Linie). Anregungen werden durch Strahlung (vom Radiofrequenzbereich in der Kernmagnetischen Resonanzspektroskopie, NMR, ueber sichtbares Licht, UV-Vis-Spektroskopie, bis hin zu gamma-Quanten, Moessbauer-Spektroskopie) hervorgerufen.
Jedoch sind z. B. die Kernspins ohne Anlegen eines Magnetfeldes nahezu entartet (haben gleiche Energie).
Das war jetzt mal ein kurzer Abriss …
Im Falle weiterer Fragen --> melden!
Gruesse,
Henning.
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