Nichtgenutzte Teile der DNA

Hallo
Gibt es in unsere DNA Teile die nicht genutzt werden (die keinen Nutzen erkennen lassen)
und wenn ja wie groß ist der Anteil der nichtgenutzten Teile

Danke schonmal im vorraus.

Hallo,

Gibt es in unsere DNA Teile die nicht genutzt werden (die
keinen Nutzen erkennen lassen)

ja.

und wenn ja wie groß ist der Anteil der nichtgenutzten Teile

ca. 90 - 95 %

Gandalf

oh doch so wenig! wen mir jetzt noch jemand ne Quelle bennennen kann bin ich mehr als zufrieden und kann wieder verschwinden.

thx Gandalf

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Gibt es in unsere DNA Teile die nicht genutzt werden (die
keinen Nutzen erkennen lassen)

ja.

und wenn ja wie groß ist der Anteil der nichtgenutzten Teile

ca. 90 - 95 %

Das ist der Anteil der nicht codierenden Sequenzen. Daß sie nicht genutzt werden ist eher unwahrscheinlich, da viele dieser Bereich im Laufe der Evolution stärker konserviert wurden, als manch lebenswichtiges Protein.

„Nicht genutzt“ ist nicht gleich „nicht codierend“.

Nur ca. 5-10% der DNA sind codierend. Hinzu kommen Nicht-codierende Bereiche mit sehr wohl bekanntem Nutzen, dazu zählen die Strukturbereiche der Zentromere und Telomere sowie die Promotor- Enhancer- und Silencer-Bereiche. Es gibt noch weitere nichtcodierende Abschnitte mit Pseudogenen (Nutzen: könnte(!) als „Spielwiese“ für die Evolution dienen) sowie Resten ehemaliger Retroviren (zB. ALU-Repeats).

Gruß,
Jochen

Hallo,

die nicht-codierenden Anteile der DNS heißen Introns, die codierenden Anteile Exons. Der Anteil der Exons beim Menschen beträgt ca. 5%, die der Introns also ca. 95%.

Guckst Du:

http://www.fachberatung-biologie.de/Themen/molgeneti…
(drittletzter Abschnitt, 2. Satz)

Die Intron-korrespondierenden Teile werden in einem Splicing genannten Prozeß bei der Transkription aus der mRNS herausgeschnitten.

Guckst Du:

http://www.aum.iawf.unibe.ch/vlz/BWL/Gen_Kurs/Gen_Ku…

Gruß,

Oliver Walter

PS: Ich bin altmodisch und sage deshalb immer noch DNS und RNS.

Hallo,

die nicht-codierenden Anteile der DNS heißen Introns, die
codierenden Anteile Exons. Der Anteil der Exons beim Menschen
beträgt ca. 5%, die der Introns also ca. 95%.

Hi Oliver,

das stimmt so nicht ganz. Introns sind die nichtcodierenden Teile einer Gensequenz und sie liegen zwischen Start- und Stopcodon. Es stimmt zwar, daß die Introns eines Gens in der Länge ganz erheblich die Exons, also die eigentliche informative Gensequenz überschreiten können. Was den übrigen Teil der nichtcodierenden Sequenzen (z.B. Regulator- und Strukturelemente oder Pseudogene) betrifft, darüber haben ja meine Vorredner schon geschrieben.

Viele Grüße
Eva

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Hallo Eva,

ja, Du hast recht. Ich habe DNS und Gene fälschlicherweise als identisch verwendet. Vielen Dank für die Korrektur.

Gruß,

Oliver Walter