Hallo,
ich muss für ein Biologie-Referat die Funktion von Wasser als Grundlage der Zelle beschreiben. Einige wenige Sachen habe ich nach bald 2 Stunden Surferei schon gefunden:
transportiert Sauerstoff, Nährstoffe etc. (Grundlage des Zellsaftes)
eine Zelle hat durchschn. ca. 77% Wasser
Wassergehalt hält das Gleichgewicht zwischen den Inhaltsstoffen
alle menschl., tierische und pflanzl. Zellen enthalten Wasser
wenn z.B. eine Pflanze zu wenig Wasser hat, sinkt der Druck in Vakuolen und die Pflanze verwelkt
Fällt jemandem noch etwas anderes ein oder ein Fehler auf?
Schönen Abend allerseits,
Gruß,
GeekGirl
Hallo,
Bin mir nicht ganz sicher ob du das noch zur Grundlage von Wasser für die Zelle zählst…
Wasser hat auch eine wichtige Funktion, wenn der Körper und dann eben auch Zellen von Erregern (zum Beispiel von Viren) infiziert ist. Der Körper gibt dann ein Signal, worauf die Durchlässigkeit der Blutgefäße erweitert wird. Dann könnnen die bereits abgebauten Erregerteile besser abtransportiert werden (daran erkennbar, dass dann die betroffene Stelle anschwillt).
Ein Weiterer Punkt ist, dass bestimmte Enzyme in der Zelle im wässrigen Milieu besser arbeiten.
Lieber Gruß Petra
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Hallo GeekGirl: Nicht zu vergessen ist im Zusammenhang mit dem in der Zelle vorhandenen Wasser die Osmose (H2O ermöglicht Konzentrations-ausgleich, Ziel: isotonische Konz. in Zelle), sowie der pH (H±Konz. im H2O:wink: der in der Zelle im Bereich pH 5,5-7 bis ev. pH 8 variieren dürfte, und bei all den vielen biochemischen Reaktionen eine wichtige Rolle spielt.
MfG
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Hallo,
vielen Dank für die hilfreichen Antworten 
Dann kann ja nichts mehr schiefgehen.
Viele Grüße,
GeekGirl
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Hallo,
Wasser als Grundlage der Zelle hat kaum die Funktion, Sauerstoff, Nährstoffe etc. zu transportieren.
Wasser ist der Hauptbestandteil aller lebenden, aktiven Zellen (es gibt Überdauerungsformen von Zellen, die fast kein Wasser enthalten - die sind aber nur „latent lebend“. Sie erwachen erst wieder zum Leben, wenn sie Wasser aufnehmen (quellen). Bsp sind die Gemmen der Moose, eine Art „Verbreitungsform“, so wie Bakteriensporen).
Im Wasser der Zelle werden Sauerstoff, Kohlendioxid, Nährstoffe etc. durch Diffusion verteilt. Natürlich passiert diese Diffusion im Wasser.
Die allermeisten Enzyme benötigen für die von ihnen vermittelten Reaktionen Wasser (meist wird durch Wasser eine Aminosäure protoniert, die so dann mit dem Substrat reagiert und am Ende wird ein Proton wieder ans Wasser abgegeben). Ich denke, das ist der Hauptgrund, warum Wasser das Lösungsmittel ist und nicht zB. Öle (Fette).
Was genau meinst du damit:
Wassergehalt hält das Gleichgewicht zwischen den
Inhaltsstoffen
Verantwortlich für den Gehalt an Inhaltsstoffen sind die Kanäle und Pumpen (Transporter) in der Zellmembran. Da Wasser diese Membran im Ggs. zu den im Wasser gelösten Stoffen relativ gut passieren kann, bezeichnet man die Membran als semi-permeabel (=halb-durchlässig; eben für Wasser, aber nicht für der Rest). Das Wasser versucht immer, gelöste Stoffe so gut wie möglich zu verdünnen, also lokale Konzentrationsunterschiede auszugleichen. Wenn sich auf der einen Seite der Membran also mehr gelöste Stoffe befinden als auf der anderen, dann wird Wasser von der anderen auf die eine Seite „fließen“. Diesen Vorgang nennt man Osmose. Die Osmose gleicht also Konzentrationsunterschiede über die Membran aus. Die Zelle bestimmt aber durch die Aktivität von Transportern in der Membran, welche und wie viele gelöste Stoffe in die Zelle rein kommen oder raus müssen. Das Wasser folgt dem nur passiv.
Gruß,
Jochen
Hallo,
danke für die Richtigstellung 
Viele Grüße,
GeekGirl