Berücksichtigung Kondensationsenthalpie

Huhu!

Auf unserem Chmieübungsblatt ist mal wieder eine Aufgabe, die mich in den Wahnsinn treibt (wie jede Woche :wink:, und zwar:

Ein Kellner leitet Wasserdampf von 100°C in 6°C kalte Milch ein, bis sie eine Temperatur von 70°C hat.

Berechnen sie, unter der Annahme, das Milch die selbe spezifische Wärme und Dichte hat wie Wasser, um wieviel % die Milch mit Wasser verdünnt wird.

So weit so gut, mein Ansatz war, zu berechnen, wieviel Energie ich brauche, um Milch von 6°C auf 70°C zu erwärmen, und danach, wieviel Wasserdampf soviel Energie enthält.

MEINE Frage bei der ganzen Sache ist jetzt:
Muß ich die Kondensationsenthalpie des Wasserdampfes berücksichtigen?

Und wenn ja, wie mache ich das?

Ich brauche nur den Ansatz, rechnen möchte ich das schon alleine, aber ich finde einfach nirgendwo entsprechende Formeln bzw. Regeln.

Vielen Dank im Vorraus!
Philipp aka Drache.

Hallo Scrabz; Zur Frage: Ja, die „Kondensationsenthalpie“ entspricht ja der Verdampfungsenthalpie (540 kcal/kg H2O; 2260,9 kJ/kg H2O). Wenn Du den H2O-Dampf zu H2O flüssig kondensierst wird ja die aufgewendete Verdampfungsenthalpie wieder freigesetzt. Zusätzlich zur Verdampfungsenthalpie ist noch die Wärmemenge dazu zu rechnen die das
100°C heisse H2O beim abkühlen auf 70°C freisetzt.
Da H2O-Dampf immer etwas Wasser von ca. 100°C mitreisst ist die in die Milch eingeführte H2O-Menge etwas grösser als nach theoretischer Berechnung.
Alles ein Lächeln (Huhu und Wahnsinn in den Eimer!) Gruss

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Hallo Scrabz,

So weit so gut, mein Ansatz war, zu berechnen, wieviel Energie
ich brauche, um Milch von 6°C auf 70°C zu erwärmen,

na bitte, dann tus! Das ist Schritt 1.

und danach, wieviel Wasserdampf soviel Energie enthält.

und dann aus der Dampftabelle h" bei 100 °C und davon h’ bei 70 °C subtrahieren (Schritt 2), dann die in Schritt 1 ausgerechnete Wärmemenge durch den Wert aus Schritt 2 teilen und du hast die benötigten kg Wasserdampf (Schritt 3 und Lösung)

MEINE Frage bei der ganzen Sache ist jetzt:
Muß ich die Kondensationsenthalpie des Wasserdampfes
berücksichtigen?

bei Rechnung mit den Enthalpien: NEIN

Und wenn ja, wie mache ich das?

das muss man nur, wenn man die Berechnung umständlich durchführt, nämlich erst die Kondensation und dann die Abkühlung berechnet. SEEEHR umständlich!!!

Ich brauche nur den Ansatz, rechnen möchte ich das schon
alleine, aber ich finde einfach nirgendwo entsprechende
Formeln bzw. Regeln.

Vielen Dank im Vorraus!
Philipp aka Drache.

Vielen Dank!
Hallo Paul,

ich habe es jetzt mit der Kondensationsenthalpie gerechnet, und es kommt ein einigermaßen sinnvoler Wert dabei raus(ca. 11%).

(Das Wort „Kondensationsenthalpie“ habe ich aus unserem Chemiebuch, dem Mortimer, sonst wäre ich da garnicht drauf gekommen)

Danke!

Philipp.

Vielen Dank!
Huhu Interpat!

Ich habe es jetzt mit der Kondensationsenthalpie berechnet, d.h. ich habe sie einfach zu dem Wert addiert, den ich bei der Abkühlung von 100°C auf 70°C von Wasser bekommen habe, und ich denke, ich mußte das so machen, weil die Kondensationsenthalpie viel größer ist, als die Energie, die beim abkühlen freiwird - oder habe ich dich falsch verstanden?

Auf jeden Fall vielen Dank für deine Antwort.

Philipp.