Da ich auf eine andere Frage hier als neuer Gast so schnell Antwort bekommen habe (toll, das Forum, wäre schön, wenn es das bei uns auch geben würde), traue ich mich gleich mit meiner zweiten ran, und zwar,
warum „stinken“ Ausscheidungen? Ich meine, was man hier normalerweise „Scheiße“ nennt, ich habe nur etwas Hemmungen, dieses Wort öffentlich in den Mund zu nehmen, auch wenn ich es im Sprachenbrett sogar in einem Titel finde.
Wieso hat das die Natur so eingerichtet, daß uns Menschen unser Kot stinkt, wo doch zB Hunde sogar immer noch eine „letzte Nase nehmen“!
Wenn es an Krankheiten liegt, warum sind Hunde und Katzen nicht in Gefahr?
Okay, Fliegen fehlen vielleicht die Nasen, andererseits fliegen die ja direkt „auf Scheiße“!
Wieso „stinkt“ überhaupt etwas (ziemlich allen Menschen), und etwas anderes „duftet“?
Gibt es denn auch Farben, die allen unangenehm sind?
Wäre schön, wenn da einer mehr drüber wüßte!
Weiß auch einer, woh das Wort „Scheiße“ eigentlich herkommt? Mal sehen, wenn es auch hier mit Antworten klappt, dann gehe ich damit vielleicht auch noch ins Sprachenbrett!
Liebe Grüße, und jetzt schon dankeschön für eure Bemühungen, Joana
Da ich auf eine andere Frage hier als neuer Gast so schnell
Antwort bekommen habe
aber klar - dafür ist dieses Forum ja da.
Wieso hat das die Natur so eingerichtet, daß uns Menschen
unser Kot stinkt,
Dass wir diesen Geruch als „unangenehm“ wahrnehmen, liegt an der Warnfunktion dieses Geruches. Zum einen aus hygienischen Gründen, zum anderen als Warnsignal „hier war vor kurzem noch jemand“, was aber bei uns, die wir die Jäger- und Sammlerkultur schon ein paar hunderttausend Jahre hinter uns haben, nicht mehr ganz so wichtig ist.
Okay, Fliegen fehlen vielleicht die Nasen, andererseits
fliegen die ja direkt „auf Scheiße“!
weil sie darin ihre Eier ablegen und die Maden dann optimale Entwicklungsbedingungen vorfinden.
Weiß auch einer, woh das Wort „Scheiße“ eigentlich herkommt?
Das hat mit aus_scheiden_ zu tun. Die Wurzel ist indogermanisch *skei-d und bedeutet „spalten, trennen“.
Grüße
Eckard.
warum „stinken“ Ausscheidungen? Ich meine, was man hier
Wieso hat das die Natur so eingerichtet, daß uns Menschen
unser Kot stinkt, wo doch zB Hunde sogar immer noch eine
„letzte Nase nehmen“!
Wenn es an Krankheiten liegt, warum sind Hunde und Katzen
nicht in Gefahr?
Wieso „stinkt“ überhaupt etwas (ziemlich allen Menschen), und
etwas anderes „duftet“?
Gibt es denn auch Farben, die allen unangenehm sind?
Wäre schön, wenn da einer mehr drüber wüßte!
Hallo
Deine Fragen betreffen eigentlich verschiedene Gebiete .
Man kann es ich einfach machen , dann könnte man sagen , bestimmte Bakterien erzeugen unter anderem einen Stoff namens „Kakodyl“ , und das stinkt dann .
Aber es gibt weitere Gründe zu nennen .
Hygiene :
Viele Infektionskrankheiten des Menschen gehen über die Ausscheidungen des Menschen . Kot und Schleim finden wir meist ekelig .
Es spielen aber auch psychologische Gründe eine Rolle :
Haben wir einen Geruch der intensiv ist , aber wir nicht recht wissen , ob er unangenehm oder angenehm ist , dann entscheidet die „Forschung“ , also Pilz ist giftig oder nicht usw… , über die Erinnerung oder Assoziation , ob der Geruch das nächste Mal unangenehm ist oder nicht . Hier gibts sicherlich auch eine Verbindung zu „Farben“ , aber solche vergleichende Fragen würde in Wirklichkeit wohl nur jemand stellen , der selbst nicht riechen kann .
Tierreich , Biologie :
Parallelen zum Tierreich zu suchen , ist einigermaßen verfänglich und mit Fehlern behaftet , weil es viele systemische Unterschiede gibt .
Aber Du kannst Dich ja damit trösten , das Hunde ebenso wie Katzenscheiße stinkt .
Hauskatzen vergraben übrigens ihren Kot ganz säuberlich …
Bei Hunden werden eine Vielzahl von Funktionen der Nase zugeordnet , viel mehr als beim Menschen : Identifikationen , Zustände , Orte , bestimmt mehr als wir Menschen wissen , finden sie in geruchsbestimmenden Objekten .
MfG
Hallo,
Auf deine vielen Fragen ein paar Antworten. Vielleicht helfen sie dir weiter.
Wieso hat das die Natur so eingerichtet, daß uns Menschen
unser Kot stinkt, wo doch zB Hunde sogar immer noch eine
„letzte Nase nehmen“!
Die Natur hat es So sicherlich nicht eingerichtet; das „Stinken“ der Fäkalien ist eine angelernte bzw. anerzogene Bewertung eines Menschen. Es gibt auch Menschen, die einen Wohlgeruch als stinkend abwerten, gleichzeitig aber die eigenen Abgase als duftend bezeichnen und dies ernst meinen. Gleichzeitig ist unser Körpergeruch aber auch ein Infopool über uns. Hier entscheidet sich ob wir jemand riechen können, oder ob jemand einem stinkt. http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/koer…
Hunde hingegen bewerten nicht den „Geruch oder Duft“, sondern nehmen die Informationen aus den Gerüchen auf. Informationen über Geschlecht, Alter des anderen Hundes, Zeitpunkt des Geschäfts, läufige Hündin, etc.
Hunde mögen z.B. keinen puren, starken Parfümduft. Da schrecken die meißten sehr schnell zurück. Viel zu intensiv. Starker Häufchengeruch von anderen Hunden hingegen schreckt nicht ab. Hunde können im Gegensatz zum Menschen Gerüche sehr viel differenzierter wahrnehmen. Aus einem, für den Menschen unendlichen Geruchsmix, kann ein Hund auch einen Einzelduft daraus sehr genau (selbst bei extremsten Verdünnungen) erkennen. z.B. Zollhunde auf Drogen- oder Sprengstoffsuche
Okay, Fliegen fehlen vielleicht die Nasen, andererseits
fliegen die ja direkt „auf Scheiße“!
Warum soll den Fliegen die Nase fehlen? Sie haben ein perfektes Geruchsorgan, zwar nicht in Form unserer Nase, dafür aber viel genauer. Die meißten Insekten haben einen sehr gut ausgebildeten Geruchsinn und finden Ihre Nahrung, natürlich auch Ihren Partner, auch Ihre Wege und Heimat(bei Ameisen), oder Ihren Geburtsort bei Lachsen oder Schildkröten.
Der Geruchsinn ist ein sog. chemischer Sinn, auch Fernsinn
In_stinkt
In_stinkte, Anfänge und Worte…der eilige scheist…?
Herzlichsten Dank, lieber Grey (trinkst sicher Tee, oder? Und was ist mit -fee? Do you cough at it?), für deine hilfreichen Anmerkungen! Nun, in gewisser Waise war/ist main Anliegen AUCH (aber nur unwesentlig), ob ich wohl noch (ainigen wengstens) grün bin hier unter den Experten.
Bevor ichs wider vergesse, doitlich zu fragen:
Ist maine Erinnerung aigentlich richtig, daß Hunde auch ihre aigene Kacke „nach Vollzuch“ eben die angesprochene „letzte Nase“ nehmen? Und waißt du, WOZU das?
„Und der Herr betrachtete sein Werk, und sah, er hatte gutgetan“?
Ist das ähnlich wie unser („aitel“) Blick in den Spieglain an der Wand?
Dazu habe ich auch noch Fragen:
„Die Natur hat es So sicherlich nicht eingerichtet; das „Stinken“ der Fäkalien ist eine angelernte bzw. anerzogene Bewertung eines Menschen.“
ALSO eine Art vor- und nachsintflutlicher Lebenswerfahrung? Gibt es da Ähnlichkeiten mit der Genese des Inzestverbotes? Und der Verlegung der Hauptaktivität auf den (hellen) Tag?
Und kann man da draus schlußfolgern, daß "irgendwann in der Vorvorvorzait die „Menschen“ diese Erfahrungen gesammelt haben (damals gabs wohl noch kaine `Schaißeschaufeln´, und kaine Pixie-klos).
Und warum verbuddeln die Katzen ihren Kot´? Damit ihn/sie kainain erriechen´ kann?
Gibt es noch andere Wesen/Tiere (vielleicht sogar auch Pflanzen???), die ihre „aigenen Abfälle“ verpacken/ainbauen/verstecken?
Benutzen viellaicht manche Vögel „sowas aigenes“ zum Nestbau?
Wie du sicherlich gesehen hast, geht es mir „irgendwie“ um die Beziehung zwischen (tierartigem) Instinkt und (unbewußtem oder gezieltem) Lernprozeß, also ainer Variante von „am Anfang war das Wort“.
Ich wäre glücklich, wenn sich hier auch noch andere für dieses Thema interessieren würden! Und ich genieße die Anregungen mainer Phantasie in diesem/durch dieses Forum, die ich bisher nur im Kontakt mit ainzelnen kreaktiefen Froinden erlebt habe!!! Danke!!!
Bai den anderen bitte ich um Vergebung ob der möglichen
Ainengung des Sichtfeldes durch maine postings!
hallo.
is schon lustig was hier immer so abgeht!
also von nem stoff namens kakodyl hab ich noch nix gehört, halte es auch für etwas unglaubwürdig. aber da ich nicht sicher bin, streite ich net.
sehr sicher bin ich mir dagegen mit dem fakt, das es zwei stoffe namens skatol(abbauprodukt des nicht resorbierten tryptophans durch intestinale mikroflora) und indol(verbindung aus benzol und pyrrol) gibt, die für den duft des erwähnten verantwortlich zeichnen. ohne dieselben wäre es so ziemlich geruchlos.
desweiteren vermag ein hund zwei moleküle einer substanz in einem liter luft zu schnuppern. dafür hat er auch 120 mio sinneszellen in der nase, gegenüber 30 mio der unsrigen menschlichen. ein hund riecht auch den unterschied den ein stück würfelzucker in einen see geworfen bewirkt. ebenso kann er in einem see einen untergegangenen menschen and der exakten stelle finden, und das nur anhand der beim untergang verlorenen hautschüppchen, die er dann wiederum riecht! is schon ne geniale sache, so ne hundenase!