Hallo,
ich habe eine Weihnachtsfrage an die Chemiker:
In meiner Buchhandlung gab es etwa handtellergrosse Plastikfiguren (… trotz Weihnachten erstaunlicherweise in Form eines Hasen …), die mit einer Flüssigkeit und einem etwa münzgrossen Metallplättchen gefüllt sind.
Der Gag daran: Die Flüssigkeit scheint Natriumacetat zu heissen (laut Verpackung), und wenn man das Plättchen in der Flüssigkeit ein paar Mal knickt, fängt die Flüssigkeit an zu kristallisieren … … und gibt dabei netterweise eine ganze Menge Wärme ab (… die Plastikteile werden deswegen als Handwärmer verkauft … … und das klappt wirklich). Nach Gebrauch muss man die Teile etwa 10 Minuten lang in heißes (kochendes) Wasser legen, dann verflüssigen sich die Kristalle wieder und der „Spaß“ kann von vorne los gehen.
Kann mir einer der Chemiker hier die genauen Reaktionen erklären? Aus welchem Material muss zum Beispiel das innenliegende Metallplättchen sein? Und warum funktioniert das immer wieder (ok - die Teile geben einige - bis zu 30 laut Beschreibung - Minuten lang ca. 40 Grad ab und werden mit 10 Minuten Kochen bei 100 Grad wieder „aufgeladen“ - also eine creatio ex nihilo findet wohl nicht statt - aber was reagiert da wie???)?
Bitte helft einem alten Sack, dessen letzte Chemiestunde über 20 Jahre her ist …
Vielen Dank im Voraus!
Grüße aus Mainz
Michael