Teile eines Krebsgeschwürs können doch über das Blut in andere Körperteile gelangen und dort Metastasen auslösen. Besteht dann nicht die Gefahr, sich über eine Blutspende anzustecken? Schließlich werden nur kurze Tests vor Ort durchgeführt, mit denen man nur wenige Erkrankungen feststellen kann…
Unwahrscheinlich.
Servus Discordia
dies erscheint mir eher unwahrscheinlich, da die körpereigene Abwehr wachsendes fremdes Gewebe als Körperfremdes Material erkennt und ziemlich schnell innerhalb weniger Wochen abstösst.
Die Wirkung eines frisch gegebenen Blutproduktes entfaltet sich ja meist umgehend, und innerhalb weniger Wochen werden die Zellen im Blut ja von Natur aus ersetzt. Eine Blutgabe ist also so etwas wie eine „Überbrückungshilfe“
Gruß
Mike
Hi Discordia,
wie Michael schon schrieb, sehr unwahrscheinlich.
Sollten tatsächlich Krebszellen im Blut sein, werden die spätestens dann, wenn sie versuchen sich festzusetzen von der Immunabwehr erkannt und gefressen. Körpereigene Krebszellen haben mehr oder weniger die gleiche Oberfläche wie ‚gesunde‘ Zellen und können so die Immunabwehr übertölpeln, es darf aber nicht vergessen weden, daß weit über 99,x % aller Krebszellen erkannt und vernichtet werden und nur ganz wenige es schaffen sich festzusetzen.
Gandalf