Airbag- Gasgeneratoren

Hallo Leute!

Ich hätte ich Frage bezüglich der Airbagsysteme in Autos.
Moderne Konzepte zum Schutz von Fahrzeuginsassen wie Airbags nutzen chemische Energiestoffe zum situationsgerechten Entfalten und Füllen von Airbags.
Welche chemischen Reaktionen finden bei den Gasgeneratoren von Airbags statt?
Welche chemischen Stoffe kommen zum Einsatz?

Hat jemand weiterführende Links?
Bin für jeden Hinweis dankbar!

C ya,
kNUt

Hi Knut
Man verwendet Natriumazid, das Stickstoffgas freisetzt, ungefähr 60 Liter in einer dreissigtausendstel Sekunde. Natriumazid ist sehr giftig, muss beim Verschrotten des Autos fachgerecht entsorgt werden.
Gruss
Rainer

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Hi Knut
Man verwendet Natriumazid, das
Stickstoffgas freisetzt,

Ich lass mich gerne eines besseren belehren, aber so weit ich weiss, wird Bleiazid verwendet (das allerdings aus Natriumazid hergestellt wird). Natriumazid ist fur den Einsatz in Airbags zu stabil.

Gandalf

Im Buch „Sonne,Sex und Schokolade“ wird der Einsatzzweck von NaN3 (Natriumazid) in Airbags angegeben. Es ist sehr verständlich erklärt und gerade für Nicht-Chemiker zu empfehlen.

phil

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Ich lass mich gerne eines besseren
belehren, aber so weit ich weiss, wird
Bleiazid verwendet (das allerdings aus
Natriumazid hergestellt wird).
Natriumazid ist fur den Einsatz in
Airbags zu stabil.

Gandalf

Hi Gandalf,
Natriumazid ist schon „relativ“ stabil,da geb ich dir recht,aber mit Bleiazid bräuchte
man glaub ich keine elektrische Auslösung
mehr;der Airbag würde von alleine hochgehen!

dersotutalshätteereineahnung
Jonby

Neben den genannten Aziden kommen in den Gasgeneratoren von Airbags eine Reihe weiterer Treibstoffe, wie z.B das Ammoniumperchlorat zum Einsatz (welches auch in den Feststoffraketen des Space-Shuttle verwendet wird). Neben den eigentlichen Treibstoffen enthalten die pyrotechnischen Sätze auch verschiedenste Zusschläge wie Stabilisatoren und Abbrandmoderatoren. Zudem werden ständig neue chemische Zusammensetzungen entwickelt und erprobt.

Informationen dazu gibt es z.B. auf der entsprechenden Seite der Fraunhofer-Gesellschaft (http://www.ict.fhg.de/deutsch/projects/automo/airbg-…). Dort schweigt man sich zwar konsequent über die chemische Zusammensezung der Treibsätze aus, aber eine Anfrage per E-Mail an den zuständigen Ansprechpartner wirkt manchmal Wunder.