Hallo auch…
Ich machs ganz kurz:
Ich sitz grade in meinem OC-Grundpraktikum und habe oben benannten Stoff hergestellt.
Nun muss ich das Zeug noch umkristallisieren, nur steh ich grade ziemlich auf dem Schlauch, was das passende Lösungsmittel betrifft.
Versuchsanweisung und RG:
http://www.eichecity.de/OCP/17.doc
für sachdienliche Hinweise wäre ich ziemlich dankbar.
Ich geh mal davon aus, dass ich mein Produkt in was unpolarem lösen sollte und dann mit Wasser wieder ausfällen.
aber das ist nur so eine vermutung…
MfG
Christian
Hi Christian,
Ich geh mal davon aus, dass ich mein Produkt in was unpolarem
lösen sollte und dann mit Wasser wieder ausfällen.
aber das ist nur so eine vermutung…
also was nu?! Umkristallisieren oder Umfällen?
Umkristallisieren geht folgendermaßen:
Mit möglichst wenig Lösemittel die Substanz in siedendem Lösemittel lösen und langsam(!) abkühlen lassen. Lösemittel und die darin gelöst gebliebenen Substanzen abfiltrieren (Büchnertrichter) und ev. mit möglichst wenig kaltem Lösemittel waschen.
Lösemittelauswahl:
In der Wärme möglichst gutes, in der Kälte möglichst schlechtes Lösevermögen für die betreffende Substanz.
Empierisch gilt: similis similibus solventur - Gleiches wird von gleichem gelöst.
Aber hier hilft nur viel Erfahrung oder ausprobieren.
Versuchen würde ich es mal mit Toluol oder Essigester.
Umfällen:
In einem guten Lösemittel wird die Substanz gelöst und mit einem schlechten Lösemittel ausgefällt. Auch hier gibt es keine strengen Regeln. Allerdings sollte der Polaritätsunterschied groß, aber auch nicht zu groß sein.
Mehr läßt sich leider aus der Ferne nicht sagen, zumindestens nicht von mir.
Gandalf