Selbstversuche
Hi Sabrina,
Ich würde gern Eigenversuche machen und schauen ob ein Mangel
an Eiweiß, Magnesium, Kalzium, Jod, Eisen, Zink sowie Vitamin
D und/oder Vitamine des B-Komplexes vorliegt.
Also was Selbstversuche in der Naturwissenschaft angeht bin ich äußerst skeptisch. Zum einen ist ein einzelnes Ergebnis alles andere als aussagekräftig, weil du nie weißt, ob es nur von der Ernährung oder auch von sonstigen Umwelteinflüssen beeinflußt ist, zum anderen besteht natürlich hier immer die Gefahr der (vielleicht sogar ungewollten oder gar unbewußten) Beeinflussung von Untersuchungsergebnissen. Letzteres zwar eher nicht so stark in Bezug auf die Blutwerte (obwohl selbst die unter Umständen von der Psyche -> Hormonausschüttungen etc., beeinflußt werden könnten, sondern vor allem bezüglich deiner Beurteilung der Psychologischen Folgen („Ich fühle mich vitaler / schlapp / müde / immer hungrig…“), die sicherlich einen Platz in einer solchen Arbeit haben sollten.
Insgesamt erinnert mich das Unterfangen an Büchners Woyzeck, der „i Dienste der Wissenschaft“ ausschließlich Erbsen frißt. „Er hat eine Aberratio…Er bekommt Zuschlag.“
Ich hab gelesen, dass dies durch Bluttests und Urinproben
möglich ist???
Klar, sowas kann man imho bei den selben Instituten testen lassen, zu denen dein Arzt auch seine Analysen schickt. Allerdings dürfte der finanzielle Aufwand in keinem Verhältnis zum Wert einer Facharbeit stehen (Solche Analysen sind recht teuer (Preise weiß ich nicht genau, aber an Hand einer entsprechenden Arztrechnung läßt sich das ja leicht nachprüfen) und du brauchst eine ganze Menge.)
(Es sollte im Rahmen der Schulchemie / -biologie sein)
Meint ihr es ist möglich, wenn die eigene Prboe im Labor
untersucht wird, dass man da irgendwie zuschauen kann?
Keine Ahnung, aber wenn du dich auf ein zwei einfache Sachen beschränkst, kannst du die Untersuchung vielleicht selbst in der Schule durchführen. Das scheint mir aber praktisch nur mit Urinproben mit angemessenem Aufwand möglich. In wie weit die aber aussagekräftig sind, kann dir eher dein Biolehrer oder ein Biologe hier im Brett sagen, als ich. Ich fürchte jedoch, daß selbst der selektive Nachweis von bestimmten Ionen quantitativ im Urin sehr schwierig mit Schulmethoden zu bewerkstelligen ist, eben weil im Urin alles mögliche rumschwimmt.
Gruß
L.