Hey kann mir jemand klar und einfach an hand eines Bildes erklären wie die Transduktion abläuft?
Ich verstehe grob den gesamten ABlauf, aber an Hand eines Bildes bin ich verwirrt.
Vielen Dank
Michael
Hey kann mir jemand klar und einfach an hand eines Bildes erklären wie die Transduktion abläuft?
Ich verstehe grob den gesamten ABlauf, aber an Hand eines Bildes bin ich verwirrt.
Vielen Dank
Michael
Hi Michael,
wenn Du noch spezifizieren könntest, welches Virus Du im Auge hast, würde das enorm helfen, denn Transduktionswege sind so vielfältig wie die Viren selbst!!! (…und auf blauen Dunst hin hier alle aufzulisten sprengt meinen Zeitrahmen und auch die Geduld der hier anwesenden Mitleser). Etwas genauer, dann gibts auch ne hoffentlich adequate Antwort
Gruß
Felix
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Man infiziert einen Leuchin+ Bakterienstamm mit einem temperenten Phagen…
Wie Felix schon gesagt hat, gibt es zahlreiche Wege. In den Unipraktika wird jedoch meist die Lamda- und die P1-Transduktion durchgeführt, um jeweils ein Bsp. für spezifische und unspezifische Transduktion zu haben. Welche von den beiden meinst du nun?
Hi Michael,
ich bleib mal beim Klassiker Lambda, ich glaub, das ist ein ganz gutes Bsp. Ausführlicher findest Du noch Infos unter …http://ntbiouser.unibe.ch/trachsel/teaching/MBVorl/P…
Also, Phage infiziert Bakterium und überträgt seine Erbinformation in die Bakterienzelle. Je nachdem, wie es der Zelle grad so geht (Nahrung, Streß etc. pp) ‚entscheidet‘ sich der Phage jetzt, ob er in das Wirtszellgenom integriert (Lysogenie) (spezifische Rekombination nahe des gal-Operons (dem Gencluster für die Galactoseverwertung)) oder gleich neue Phagenpartikel macht (Lyse). Phagen, die beide Wege gehen können werden als temperente Phagen bezeichnet. Integration geschieht in erster Linie dann, wenn es der Bakterienzelle gut geht, also reichlich Nahrung, wenig Streß, hohe Zellteilung. Da sagt sich der Phage, klasse, ich vermehr mich einfach dadurch, daß die Bakterien sich vermehren, denn jedes Tochtergenom enthält dann eine Kopie des Phagengenoms, das sich selbst unterdrückt. Kommt die Bakterienzelle jedoch in Streß und läuft sie z.B. Gefahr, zu verhungern, schaltet der Phage um auf den lytischen Zyklus, vermehrt sich, macht neue Phagenpartikel und zerstört die Wirtszelle schließlich.
Gentechnisch veränderte Phagen kann man nun z.B. verwenden, um gezielt genetische Informationen in ein Bakteriengenom einzuschleusen, z.B. für die Biosynthese bestimmter Proteine o.ä., außerdem eignen sie sich gut zum Anlegen genomischer Bibliotheken, einer sogenannten Phagenbank, die in kleinen Bruchstücken das komplette Genom eines anderen Organismus (z.B. Mais) enthalten
Beantwortet das Deine Frage irgendwie?
Gruß
Felix
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